Archiv für Dezember 2008

Hai aus Coral Bay

Dienstag, 23. Dezember 2008

Morgens recht früh aufgestanden gings direkt nach Coral Bay. Der Ort ist für sein Riff bekannt, welches sich direkt vor der Küste erstreckt. Leider ist vor 5 Jahren ein „Cyclon“ über die Westküste gezogen und hat viele Teile der Korallen zerstört. So sind einige schöne Fleckchen und Hauptattraktionen nicht mehr so wie damals. Aber auch hier in Coral Bay kann man noch einiges machen.

Erste Priorität war allerdings erstmal, nach einem Job zu gucken. Nun und wie das mit unserem Glück halt immer so ist….NIX! Im Hostel nichts, an drei Bars nicht, in einer Bäckerei nichts, aufm Campingplatz nichts, im Restaurant nichts….Shit! Somit werden wir auch nicht zu viel Zeit dort verschwenden. Es ist trotzdem schön aber nicht so beeindruckend um viel Zeit und Geld da zu lassen. Okay…jaja….wir sind ganz schön verwöhnt ;o) deutschland ist sicher auch keine Alternative!!!!

Die letzten Tage hat es hier unglaublich viel Wind gegeben und auch heute wars teilweise so windig, dass ein Strandtag ziemlich kalt war. Die Sonne hat zwar geburnt wie sau aber wir haben uns dann wieder zu einem Fußmarsch am Wasser entschieden. Sehr gute Entscheidung, denn nach ca 2km haben wir dann auf Studenten der Marine Universität von Darwin getroffen, die für ein Forschungsprojekt Riffhaie und andere Meeresbewohner erforschen. Mit einer ziemlich starken Angelschnur und ein wenig Fisch sind die dann zu fünft auf Haifischfang gegangen, um diese dann zu wiegen, zu messen, zu nummerieren und denen einen Sender zu implantieren, damit man die noch unbekannten Routen der Tire besser verfolgen kann. Einer der Studenten hat uns dann ziemlich viel über Haie und deren Arbeit erzählt und so nach ziemlich langem warten und (für Ihn sicher) langweiligen 60 Minuten hatte dann einer der Jungs so einen Hai am Hacken. Zu fünft haben die den Koloss dann an Land gezogen und ihn vermessen, Notizen gemacht und den Sender implantiert. In diesem Fall hatten wir echt Glück und haben so einen Wildlife Hai auch mal in echt gesehen. Dass war mit 1,50m schon ein ziemlich großes Gerät und die Studenten haben sich ziemlich gefreut. Also ne geile Erfahrung.

Andere Haie konnte man dann auch im flachen Wasser sehen. Normalerweise jagen die dort Fische und andere Beute allerdings sollte man in den Buchten nicht unbedingt schwimmen oder Schnorcheln gehen. Es kann durchaus mal sein, dass die aus Angst oder Irritation auch mal am Beinchen nagen…bei uns is aber noch alles dran. In Coral Bay in der „Badezone“ wars dann aber auch echt gut zu schnorcheln und bekam Stachelrochen und andere große Fische zu sehen. Schon interessant. Ich bin da ja aber mehr so die Schissnase ;o)

Übernachten werden wir dann am örtlichen Campingplatz und zunächst mal eine schon längst überfällige Dusche nehmen.

Der morgige Tag wird dann so ziemlich sicher der nächste Strandtag, soweit der Wind nicht zu „Shark“ ist.

 

Haialarm aus Coral Bay Nico und FREDDY

Zwischenstopp

Dienstag, 23. Dezember 2008

Der heutige Tag war eher unspektakulär als in irgendeiner Form interessant.

Na gut, aufgestanden und …man will es kaum glauben, stehen wir immer noch im Outback. Aber komischerweise war der Fluss (Salzwasser), der gestern noch bis zum Ufer gefüllt war, geschrumpft. Ich vermute das gibt hier auch so eine Art Ebbe und Flut und das Meer füllt Flüsse und kleine Seen und sogar ganze Gebiete immer wieder mit Wasser….aber wie gesagt das ist eigentlich eher unspektakulär.

Unser 4WD gräbt sich eh überall durch ;o)

 

Ziel des heutigen Tages war, im kleinen Örtchen Carnavan die Verpflegungstasche und die Benzintanks noch einmal zu füllen. Die (mehr oder weniger) kleine Stadt ist dann der zunächst letzte zivilisierte Platz vor Coral Bay (in ALLEM sehr teuer) und dem Karajini Nationalpark.

Also alles mit nehmen was geht. Mehr lohnt sich hier eh nicht und genau wie in unserem Lonely Planet (Unser Australien - Reiseführer…Danke Sven!!!) beschrieben ist die Hauptattraktion dieses kleinen bescheidenen Örtchens, dass es einfach mal keine Attraktion zu bieten hat.

Der Großeinkauf bestand mehr oder weniger aus allen möglichen haltbaren Dosen und Lebensmitteln, alles Andere wird uns bei der Hitze nur unnötig schlecht!

So gibt’s die nächsten Tage halt viel „Baked Beans“ (England lässt grüßen), Spaghetti und wenn wir artig sind mal ein Nutella Toast!

 

Ach ja mit Angel- und Schnorchelausrüstung haben wir uns dann auch noch eingedeckt und sind nun bereit für mehrer Tage Outback….mhhhh….mal schaun ob´s wirklich so wird. Wir sind zumindest mal gut gerüstet…

Schlussendlich gab´s dann noch wieder Tränen beim Tanken und ein paar Kilometer auf dem Tacho…kurz vor Coral Bay ging´s dann auf einen Parkplatz zum schlafen…. Morgen dann früh raus, schnell weiter fahren und den Tag genießen. Vlt gibt’s ja mal wieder Inet (Wenn ihr das hier lesen könnt dann haben wir welches gefunden)

 

Also Beste Grüße

NICOLAUS und sein PFERDI

Letzte Chance und Abflug

Dienstag, 23. Dezember 2008

Auch heute hatten wir noch mal eine Chance einen Job zu bekommen, nachdem wir den Abend zuvor mit Paul, dem Restaurantmanager gequatscht hatten. Wir sollten doch am darauffolgenden Tag noch mal nach Work fragen und er wird sehen, was er machen kann! Aber NEIN keine Arbeit. Aber gut wenn die halt gute Deutsche Wertarbeit und Qualität nicht schätzen können wir da auch nicht weiterhelfen und haben so schnell als möglich die Pferde gesattelt, um an dem doch schon halbverlorenen Tag wenigstens noch ein paar Kilometer in den Asphalt oder besser in denn teils roten Sand zu brennen. Unsere „Map“ oder der Atlas hat uns dann über den West Coast Highway zu einem 180km entfernten Campingplatz gelotzt. Ach ja zwischendurch mussten wir uns noch gegenseitig die Tränen aus dem Gesicht wischen. Nicht, weil wir Monkey Mia verlassen (auch das das wär ein paar Tränen wert  gewesen) sondern weil wir mal wieder nachtanken mussten. Unser BOB (der Name für die Karre ist jetzt endlich gefunden) schluckt wie ein Großer! Unglaublich….da ham wir doch glatt mal die ganze Tankstelle leer gepumpt und denen als Entschädigung noch ne große Stange Geld dagelassen!!! Oh man…und das gleicht sich nicht mal mit ein bisl Arbeit wieder aus….aber es kommen auch noch andere Tage an denen wir uns die Taschen wieder voll „worken“ können! Also Kopp hoch und auf Richtung Coral Bay!

 

Das sind ungefähr 350km bis Coral Bay. Jaja, die kann man ohne Probleme schon an einem Tag fahren aber bei 100km Grundgeschwindigkeit und akuter Kängurukontaktgefahr bei Dämmerung bleibt nicht mehr viel Zeit für viele Kilometer. Dazu kommt, dass man auch nie weiß, wie es am ausgewiesenen Ziel wirklich aussieht und bei Nacht sich noch ne Mahlzeit kochen ist auch dunkel ;o) . Die Strecke bis Carnavon hoch haben wir also noch mal geteilt und sind somit kurz vorher zu einen Campingspot links abgebogen. Problem, der war so ca 25km entfernt von jeglicher öffentlicher Straße und somit im tiefsten Outback und mehr als eine kleine runde Fläche mit Sand und nem kleinen Fluss wars auch nicht. Also eher schon mehr ein Abenteuer als ein gewohnter und  sicherer Campingplatz. Aber wenigstens FREE, irgendwo im Nirgendwo. Ganz kurioserweise hatten wir endlich nach vier Tagen mal wieder Vodafone Netz kein Mensch weiß warum gerade da aber okay…am Campingplatz haben wir dann noch versucht mit einer improvisierten Angel, die Tipps vom Vortag um zu setzten aber schlussendlich gabs dann doch wieder Spaghetti mit Tomatensauce.

Aber ein geiles Gefühl, so weit und breit niemanden um sich rum zu haben….

 

So und nun ab in Hütte und schlafen…es wird sicher ne ruhige Nacht!

 

Greeetz ausm Nirgendwo NIC UND FRED

Curiculum Vitae

Dienstag, 23. Dezember 2008

Komisch aber heute sind wir etwas später aufgestanden ;-) , der gestrige Vorabend musste mit ausreichend Schlaf weggesteckt werden. Trotz alledem war es definitiv kein verlorener Tag. Nach einigen Minuten oder auch Stunden haben wir uns dann doch dazu entschieden Monkey Mia noch nicht zu verlassen, sondern hier einfach mal nach Arbeit zu suchen. Der erste Teil des Tages bestand also für uns darin, unseren Lebenslauf in Englisch zu verfassen (Zwei „nette“ Engländerinnen mit wunderschönen Radkappen an Ihrem Auto, haben uns dann beim korrigieren geholfen…Leider nur beim korrigieren) und im Resort auf die Jagd nach Arbeit zu gehen. Aber wieder einmal haben wir  mehr Pech als alles Andere, denn der Manager von Monkey Mia verweilt grad im Krankenhaus und ist erst nächsten Freitag wieder zurück…leider kann niemand anders über Personal entscheiden, ob wir arbeiten können bzw. es in irgendeinem Bereich des Resorts Arbeit gibt. Am Nachmittag haben wir dann einen schönen Strandspaziergang gemacht und die Seele baumeln lassen…wie so ein altes Ehepaar ;-) Auf unserem Rückweg haben wir dann noch  einen australischen Angler kennen gelernt, der uns mit guten Tipps für den zukünftigen Fischfang geholfen hat. Jetzt brauchen wir nur noch ne Angel und dann gibt’s Fisch, Fisch, Fisch…

 

Was ganz nettes und witziges nebenbei, was zeigt, wie klein doch die große weite Welt ist. Da trifft doch der Freddy man am anderen Ende der Welt jmd, der gleich mal die halbe Verwandtschaft aus Schneverdingen kennt (Für alle Schneverdinger kennt jmd Nils Behrenz (Annabell und Marcel)???). Schon komisch, so weit weg und doch so nah….mal sehen was noch kommt und wen man noch alles so trifft!

 

Alles in allem war es für uns kein verlorener Tag und die ersehnte Arbeit müssen wir dann wohl im nächsten Ort erhoffen….

                                                                                     

 

Lg vom Fredddyyy und Neicooooo Beico

 

Delphine füttern

Dienstag, 23. Dezember 2008

Monkey Mia hält was es verspricht. Nachdem wir gestern schon am Bootsanleger 5 wilde und riesengroße Wasserschildkröten gesehen haben, begann der nächtse Ereignisreiche Tag schon früh am Morgen! 8uhr aufstehen, um dem Grund für die Reise nach  Monkey Mia auf die Spur zu kommen….Dolphins angucken. Ein sehr schönes Erlebnis wilde Delphine am Strand zu sehen und sie auch noch füttern zu können. Glücklicherweise wurden wir auch noch für die Fütterung ausgewählt und konnten so den Delphinen einen Fisch geben, wahrscheinlich wurden wir nur gewählt, weil die Mitarbeiter alle weiblich waren ;-).

 

Man kann hier eine Menge über die Delphine erfahren und sie rund um die Uhr am Strand sehen und sogar mit ihnen schwimmen! Delphine sind hier aber nicht das Einzige, was man in diesem wunderschönen Resort bewundern kann. Es ist noch reichlich Platz für Stachelrochen, Schildkröten und andere Fischarten. Aus diesem Grund haben wir uns dann am Mittag ein Glasbodenboot ausgeliehen und versucht einige Eindrücke auf dem Meer zu erhaschen. Leider gab es da weniger Spektakuläres und die Haiangriffe sind auch ausgeblieben. Eigentlich gabs nur langweiligen Sandboden, den ein oder anderen kleinen aber unwichtigen Fisch (der Größe nach nicht einmal dem Namen „Fisch“ würdig) und Unmengen  an Seegrass….Am frühen Nachmittag haben wir uns dann einen ordentlichen Badetag gegönnt, bevor wir von unserer Bootsverleih Mitarbeiterin zu einer Strandparty eingeladen wurden. Warum nicht….

 

Am Abend stand dann also die Party im „Open theatre“ von Monkey Mia ins Haus. In gemütlicher Runde von vielleicht 20 – 30 Personen haben wir getanzt, den Abend genossen und interessante Gespräche provoziert. Nach einigem (eckelhaft warmen …buahhhh) Bier kam uns die Idee Flaschen drehen zu spielen. Den Rest behalten wir für uns :o)

Insgesamt war es ein sehr lustiger, entspannter und schöner Abend – den man nicht wirklich groß „Party“  nennen kann aber der halt so am Meer und mit Palmen und Sandstrand schon so seinen eigenen Reiz hatte. Morgen wollen wir weiter nach Coral Bay, mal sehen was der Tag so bringt…  

 

Greetz from Australia

Freddy and Nico

Nikolaus bei 35°C

Dienstag, 23. Dezember 2008

Schon komisch, stellt man hier seine Schuhe vor die Tür passiert NIX! Kein Nikolaus – entweder so was gibt’s hier in Australien nicht oder der Kollege hat keine Lust um die ganze Welt zu reisen. Schade….aber einmal ohne geht auch. Den Morgen des 6. Dezember haben wir wieder in Geraldton verbracht, nachdem wir uns die Nacht über in mitten einem Industriegebiet zum Schlafen gelegt hatten. Das 24h rauschen der Maschinen haben wir uns dann einfach als romantisches Meeresrauschen vorgestellt und dann konnte man auch da schlafen. Problem sind halt immer die Ranger, die einen entweder, wenn man Glück hat nur wegschicken oder einem einen Strafzettel verpassen. Also möglichst da übernachten, wo man uns nicht finden kann…Catch us if you can ;-)

Auf unserem bekannten Leuchtturmparkplatz haben wir dann endlich mal eine schon längst überfällige Dusche genommen und haben uns dann nach kurzem Frühstück für die Lange Fahrt vorbereitet. Unsere zuvor getroffene Deutsche Windsurfercrew incl unserem Kollegen Simon mussten wir dann zurück lassen.

Ach ja ein bisl durften wir sogar Nikolaus spielen und haben der kleinen Lea ihre Schühchen mit Schokolade zugestopft ;o)

Unser nächstes Ziel ist auch schon ausgewiesen. Es geht nach Monkey Mia! Einem kleinen 2500 Seelendörfchen irgendwo an einer Landzunge im Nordwesten von Australien. Dort erhoffen wir uns dann Delphine und andere Tierarten….mal schaun sind also ca 550km zu fahren. Die Wassertanks und auch die Benzinkanister sind bis zum Rand gefüllt…okay waren gefüllt nicht nur unsere Karre schlugt immens auch bei gefühlten 500°C Außentemperatur läuft jeder Tropfen Wasser.

Auf der Fahrt wurde uns wieder einmal bewusst, was Australien alles so unglaubliches zu bieten hat. Endlose Roads und traumhafte ROTE Landschaften. Die Straßen wiegen sich dann von Hügel über Hügel bis zum Horizont endlos lang gerade aus.

Auch die sog Roadtrains (LKW´s) gibt’s hier. Die sind gleich mal doppelt so lang wie bei uns in Deutschland und die vorgeschriebenen 110km/h (die wir ungelogen selbstverständlich einhalten) interessieren die Fahrer auch nicht wirklich. Nicht selten werden wir dann halt mal von so einem Kollos überholt …das dauert dann einige endlose Minuten und dann ist sooon Schiff auch mal vorbei!

Eine nicht ganz angenehme Nebenerscheinung sind die Massen an Tod gefahrenen Kängurus am Straßenrand. Die werden von den Roadtrains und Autos einfach in den roten Straßengraben gekickt und verwesen da. Aber das ist hier ganz normal. 

Emu´s (straußenähnliche Langbeiner) laufen hier auch mit Ihren Jungtieren am Straßenrand vorbei.

Zwischen durch haben wir uns dann noch mal im Shell Bay Beach und Meer eine Abkühlung verpasst…geil BLAUE LAGUNE flaches Wasser und nichts als nur Muscheln (Shell beach halt)!!!!!!!!!

Ja aber jetzt sind wir echt gespannt, wies in Monkey Mia wird….also wir berichten weiter!

 

Fühlt Euch gegrüßt NICOLAUS und Freddy

Wind für alle Windfanatiker

Dienstag, 23. Dezember 2008

Geschlafen hat unsere Karre letzte Nacht in der Gegenwart von dem Simon dem seinem Campervan. Die Nächte stellen wir uns dann immer gemeinsam irgendwo hin, wo uns keiner findet. Diesmal in irgendeinem Busch.

 

Na ja, abends geht hier nicht wirklich viel und dementsprechend sind wir dann nicht nur früh ins Bett sondern auch früh aus den Federn.

Frühstück gab´s dann am bekannten Leuchturmparktplatz auf dem sich die gaaaanze Surferscene von Deutschland aufzuhalten schien (So schien uns). Warum? Viele Urlauber kommen zum Windsurfen an die Nordküste von Australien. Die sog Spots sind dann immer die Windreichsten Ecken, Strände und Buchten. Dieser Tag war dann so einer von diesen echt windigen Windsurfertagen, an dem dann alle Surfer aus ihren Löchern kriechen um die Segel in den Wind zu halten und von 10 Windsurfern warn an unserem Parkplatz gleich mal 9 Deutsche.

Simon ist übrigens auch so ein positiv Verrückter und „angegaster“ Extremsportler.

Neben den Windsurfern gibt’s dann noch die Kitesurfer, die sich an einem Drachenschirm (KITE) und einem Board übers Wasser ziehen lassen. Nico und Ich wollen evtl mal so einen Kitekurs mitmachen, wenns angeboten wird…mal schaun!

 

Als wir uns dann vor Neid am Windsurfen und am Kiten der Anderen satt gesehen haben (die hatten richtig viel Spass und wir bei dem Wind eher nicht so viel) sind wir noch mal in die Stadt gepest, um letzte Besorgungen wie Kissen (Unglaublich in ganz Australien gibt es keine Federkopfkissen unglaublich…und wenns die mal gibt, kosten die gleich 50€ = 100$ vlt ist das die gesuchte Marktlücke hier in Aussie. „Featherpilowproduktion“) und Einkauf für unsere weitere Reise zu tätigen.

 

Fest gehangen sind wir dann nach langer Zeit mal wieder im MCD, wo es nicht nur BicMäc sondern auch free Wlan gab. Also nach langer Abstinenz dann mal wieder „Connection“ nach Hause!

Für neue Texte und Bilder hat aber die Verbindung nicht gereicht…also „nächst time“

 

Nette grüße aus Geraldton

Nico UND Freddy

Geraldton

Dienstag, 23. Dezember 2008

Morgens sind wir auch wieder früh aus den Federn. Ach ja ganz nebenbei ei bat uns der Ranger so gegen 8Uhr dann noch, nicht unbedingt wieder auf dem Leuchtturmparkplatz zu campen, da er sonst mal seine Strafzettel auspacken müsste…war aber ganz entspannt. Also lieber nicht provozieren.

Nach ausreichendem Kaffe und Frühstück haben wir dann erstmal unser Auto „KlarSchiff“ machen müssen. Nicht nur durch die Offroad Tour sondern auch durch die Hektik am Abreisetag war die Beladung der Kanister etc nicht ganz so optimaL. Das hat einige Zeit in Anspruch genommen und anschließend haben wir nach drei Tagen ohne Zivilisation dann Supermarkt und andere Geschäfte aufsuchen können. Simon hat derweil das Windrad aufgesucht und auf nötigen Surfwind gehofft. Die nächsten Tage sollen windiger werden.

Ach ja und das Internet konnten wir dann auch endlich mal wieder nutzen. Die Bibliothek in Geraldton hat Free Wlan zu Verfügung gestellt.

Auch hier ging einige Zeit drauf uns der Tag war schnell vorbei….gecampt wurde dann in irgendeiner abgelegenen Straße irgendwo in Geraldton…morgen also auf ein Neues…

BG Nico Und Ferdi

Pinnacles oder ein Haufen Steine

Dienstag, 23. Dezember 2008

Am nächsten Morgen sind wir sehr früh wach geworden, um nicht in den Touristenstrudel bei den Pinnacles zu geraten. Was das ist? Kann man ja mal googlen, erklärt sich schlecht…zumindest hats in diesem Teil unglaublich viele spitze Steine, die aus dem rot/gelben Sand rausgucken….sieht halt echt aus wie von Handgemacht ist aber ein Naturereignis.

Zu fahren gabs hier einen 3,8km langen Rundkurs, wo wir dann ziemlich tolle Bilder gemacht haben. Aber länger als eine 3/4Std hat uns das nicht gekostet und dann war Abfahrt bis nach Geraldton ca. 400km.

Dort traffen wir am Abend dann auf unseren Piratenkollegen und Surfkumpanen Simon. Gemeinsam gabs dann am Leuchtturmparkplatz gemütlich ein Stück kaltes Fleisch auf heißem Eisen am Barbecuegrill und ein kühles Bierchen…Nach der langen Autofahrt gings dann aber auch ziemlich zeitig ins Bettchen

 

Steinige Grüße Nico und Freddy

Sandboarden

Dienstag, 23. Dezember 2008

Geschlafen haben wir die Nacht auf dem Parkplatz von irgendeinem Hostel. So lang uns da morgens keiner sieht sollte das schon gehen….Campen in Western Australia ist eigentlich überall strickt verboten….aber gut.

Der Ort selber hat für uns egtl eher den Eindruck wie Tod gemacht. Da gabs einen klitzekleinen TanteEmmaLaden, der alle Lebensmittel zu nem drittel teurer verkauft. Da konnte man sich dann auch die Sandboards ausleihen und mit unserem 4WD sind wir dann in  die Sanddünen geschossen. Ein wenig zu Fuß die Dünen hoch uns man konnte dann da mit den  Boards runter brettern. Da wir ja beide schon mal im Schnee waren hatten wir schon ein paar Vorteile gegenüber den Sonnenverwöhnten Australianern. Aber so wirklich Fun hat die Sache jetzt niccht gemacht….wir sind da mit Skiliften und unseren Bergen schon ein wenig verwöhnt. Aber für ne Stunde bei 30° in der Sonne boarden, ne ganz witzige Sache.

 

Danach gings dann weiter. Wir hatten uns aus einem Atlas heraus direkt eine 4WD Offroadstrecke ausgesucht. Das waren so ca 70km auf dreckigem Untergrund und mit normalem 2WD nicht zu befahren. Die Strecke gabelte sich oft in verschiedene Teie, die aber schlussendlich immer in gleicher Richtung enden.  En Einheimischer hatte uns aber davor gewarnt, als vollkommen Unerfahrene und gradegestartete 4WD Fahrer die Strecke am Meer zu nehmen. Problem ist, dass bei starker Brandung das Auto schnell mal in Richtung Meer gezogen werden kann. Vorallem wenn man dann noch festgefahren ist bekommt man die Karre irgendwann gar  nicht mehr vom Strand weg. Also immer schön im Inland oder auf großen Stränden weit oben am Rand fahren. Naja und wir natürlich rein in das Vergnügen und nach einer falschen Abzweigung direkt in Richtung Meer FESTGEFAHREN!!!! Da hatten wir den Salat keine 15min Spass und schon gings nicht mehr vor und nicht mehr zurück….auch alles buddeln hilf nichts die Karre grub sich immer tiefer.

Nico hatten sich dann als letzte Rettung bereits aufgemacht um Hilfe zu  holen und ich hab alles Mögliche getan um die Karre daraus zuholen. Aber keine Chance.

Dannn aber nach so 50min unnötigem Buddeln und 20min intensivem grübeln, fiel mir doch glatt ein, vlt mal die Vordereifen zu „locken“, damit die Maschine auch auf 4WD fährt….mhhh…blöd. einmal ordentlich Gas im Low Range und das Teil war wieder frei…..naja aus Fehlern lernen. Das passiert uns nicht noch mal.

 

Weiter ging das Abenteuertour druchs Outback. Der Tag war ja noch lang….und die Strecke die wir gefahren sind auch. So haben wir uns unglaublich langsam durch die Dünen gearbeitet und uns Kilometer um Kilometer vorgearbeitet. Wirklich schwer zu beschreiben aber die Route war echt spektakulär. Es ging hoch runter, steil, eng schnell, langsam, steinig, sandig, dreckig, warm gefährlich und lustig zu. Die Fahrt hat uns zwar einige Nerven und auch ne menge Sprit gekostet, war aber unvergesslich geil….unglaublich und vor allem einer der Grunde, der uns recht geben wird ein 4WD gekauft zu haben. Auch ja und vor ein paar Tagen noch brave Kängurus gestreichelt, laufen die Fiecher uns nun vorm Auto her. Die Strecke wollte uns wollte aber auch nicht aufhören und laut Karte wären wir auch schon 17mal am Ziel. Schon längst tiefste Dunkelheit, kam dann auch das langersehnte Schild mit Kilometerangabe noch 19km. Nun und aus der Erfahrung der letzten Stunden heraus werden wir so also noch zwei drei Stunden unterwegs sein… Ziel waren die sogenannten Pinnacles die wir dann auch so gegen 23Uhr erreichten. Also wieder einee Nacht illegal auf irgendeinem Parkplatz. Hoffen wir mal das kein Ranger kommt.

 

Schlafen werden wir sicherlich gut….

Offroad Grüße von Nico und FREDDY