Tag der Abfahrt
Dienstag, 23. Dezember 2008Tag der Abfahrt
Als wenn der 1. des letzten Kalendermonats der richtige Zeitpunkt zum Abschied ist, gehst für uns nun endlich auf große Tour. Aller Voraussicht nach werden wir Fremantle, das uns leib gewonnene Hostel und auch die ganzen Leute wohl erstmal nie wieder sehen. Aber mal schauen was noch alles passiert. Vlt treffen wir ja den Ein oder Anderen auf unserer Reise wieder.
Zunächst stand mal Sachen packen auf dem Programm, was sich nach drei Wochen Hostelaufenthalt als gar nicht einfach herausstellen sollte. Aber wir mussten bis zehn Uhr unser Zimmer verlassen. Okay schlussendlich wars dann 11.30Uhr aber soviel Zeit sollte es schon für uns geben. Nach dem Packen stand dann die Ordnung im Auto an. Denn unseren ganzen Kram (und das ist wirklich nicht wenig) müssen wir ab heute geschickt im Auto verstauen. Schluss also mit Unordnung. So gegen ca 12.00Uhr und nach ein paar rollenden Tränen der uns von uns Zurückgelassenen hatten wirs dann endlich geschafft. Auf geht’s in die großen Weiten von Australien. Um möglichst immer sicher zu gehen, wenn was passiert haben wir für die Lange Zeit auch das Auto vorbereitet, Wasserkanister gefüllt und Spanngurte gekauft und dann sogar noch Alukisten auf unserem Rack installiert…super sinnvoll um viel Kleinkram der im Auto nichts zu suchen hat, zu verstauen. Nun ja aber irgendwie frist das auch ziemlich Zeit und nach unendlichen Stunden auf dem Baummarktparkplatz waren wir dann so fertig, dass wir in der Abenddämmerung dann immer noch nicht „los gemacht haben“!!!!!! Aber wir haben ja kein Druck….
Dann endlich auf der Road viel uns echt ein Stein vom Herzen. Geile Zeit in Fremantle und noch ne viel geilere Zeit vor uns. Jeden Tag schlafen im Auto, Campenn auf Rastplätzen usw usw usw……..aber STOP!!!!!! Schlafen war dann das Stichwort….womit schlafen???? Da waren wir doch glatt 80km vom Hostel entfernt und dann viel uns ein, dass wir im Hostel unsere Schlafsäcke vergessen hatten. Die waren zur Vorsorge vor möglichen „Bedbucks“ in einem Fach im Hostel eingeschlossen worden. Also wieder zurück…als wären das alles Zeichen von irgendjemand gewesen, eben noch nicht auf zu brechen. Das war natürlich mega peinlich, da alle im Hostel gedacht hatten wir wären schon LÄÄÄngst über alle Berge
Aber einige waren dann ziemlich Glücklich, als wir wieder vor der Tür standen. Doch wir müssen los…Trotz kurzzeitziger Reisepassentführung, um uns dann noch für eine Nacht länger im Hostel zu behalten haben wir den Absprung geschafft und sind im Abendlicht Richtung Norden aufgebrochen…Endlich raus!!!
Die Nacht sind wir dann bis nach Lancelin gefahen. Es war zwar schon dunkel aber in dichter besiedelten Gebieten ist das Fahren im Dunkeln und die Gefahr von Kängurus nicht ganz so hoch. Und es hat auch super geklappt…..wo isch Thema ;o) !!!!
So können wir dann morgen direkt in Lancelin die erste Attraktion genießen. Der Ort ist bekannt für seine Sanddünen und fürs Sandboarden.
Wir freuen uns auf morgen….
Sandige Grüße aus Lancelin Nico und Freddy


