Archiv für März 2009

Sonntag 09.03. Aus fünf mach Zwei

Montag, 16. März 2009

Heute also auf nach Christchurch City. Die Karre musste sauber und mit Felix hatten wir auch noch eine riesige Huddelei bevorstehen.

So sind wir dann also zu allererst Richtung Deutscher Botschaft geeiert. Die war in Christchurch allerdings eher eine klitzekleine  Niederlassung. Denn die Hauptstadt von Neuseeland ist ja bekanntlich Wellington und hier befindet sich dann auch die echte deutsche Botschaft. Die Deutsche Konsulat hier in Christchurch allerdings war echt einen Besuch wert. Man erwartet zumindest ja einen größeren Gebäudekomplex mit Fahne vor der Tür und vielleicht sogar deutschem Wachhund. Aber gar nichts. Das Konsulat von Christchurch einfach nur ein kleines niedliches Privathaus in dem einfach nur ein Deutscher wohnt. Dieser Deutsche oder eigentlich ist er ja Neuseeländer hat sein eigenes Weingut und nebenbei macht erhalt die Verwaltungsangelegenheiten für jeglichen deutschen Bürger in Christchurch.

Die Fahne gab es übrigens doch, neben seinem klitzekleinen Schreibtisch im Wohnzimmer. Okay und ein Foto mit Unterschrift vom Bundespräsidenten hab ich auch gesehen. Aber ansonsten war das echt witzig.

Nun allerdings zum Wesentlichen. Felix braucht einen neuen Pass um aus NZ ausreisen zu können. Problem, der Kumpel in Christchurch kann nur vorläufige Passdokumente für „Nachhausezumamafliegende“ ausstellen. Also lange Rede kurzer Sinn, Felix muss wieder nach Wellington zur echten Deutschen Botschaft. Fakt ist, Felix muss noch ein paar Tage hier in Neuseeland bleiben und schlussendlich fliegen also nur Nico und Ich wieder zurück nach Melbourne.

Im „Flightcenter“ mussten wir dann also erstmal tausend Flüge umbuchen und buchen. Der eine Flug wird storniert und der andere von Christchruch nach Wellington und von Wellington nach Melbourne gebucht. Am Freitag den 13. stößt er dann also wieder zu uns….na mal sehen ob das also klappt. Weiteres Problem, Flüge kosten Geld und Geld hat Felix nun auch nicht mehr. Wir werden sehen….

Ansonsten ist den Tag über nicht mehr viel passiert. Die Autoabgabe hat trotz Schmuddelkiste reibungslos funktioniert und im Hostel war dann auch nichts großartiges mehr los. Schließlich geht’s ja auch um 4Uhr an den Flughafen um zurück nach Melbourne zu kommen. Bis zum Flughafen waren wir dann auch noch zu fünft aber dann haben sich all unsere Wege getrennt. Perth, Cairns, Melbourne und eben halt Wellington stand auf den verschiedenen Flugtickets.

Mal sehen was also bis dahin noch so alles passiert….

Sonntag 08.03. Kristschurtsch

Montag, 16. März 2009

…heute also erst noch 2 Std Fahrt, die aber weniger Spektakulär waren.

Auch Christchurch hat sich jetzt nicht extra fein rausgeputzt für uns und macht eigentlich so keinen besonderen Eindruck. Auch kann ich nicht mal richtig sagen, ob das „Christ“ im Zusammenhang mit „Church“ irgendwas zu sagen hat ;o) Da empfehle und verweise ich wieder auf Wikipedia!

Albi allerdings hat sich gefreut uns zu sehen und wir konnten Ihm dann erstmal von unserem nun endenden Trip erzählen. Er wird dann alles noch zu sehen bekommen.

Dann ist den Tag nicht weiter viel passiert außer das wir unser Auto leer geräumt und Wäsche und andere Dinge sortiert und organisiert haben.

Abends sind wir dann noch mit Alleman (8Leute) in ein Restaurant gegangen und haben ein kleines Abschiedsessen vollzogen. Das wollten wir uns alle trotz einiger finanzieller Engpässe nicht nehmen lassen. Nicht nur weil der Albi seinen Trip jetzt startet, auch wir fünf werden jetzt wieder getrennte Wege gehen. Die 5 Wochen waren eine super Zeit, gemeinsam, in der wir viel auf einander gehockt haben und / aber auch viel erlebt, gelacht und erfahren haben. Dana fliegt Richtung Cairns, Gino Richtung Perth, Nico und Ich nach Melbourne und unser Felix muss erstmal seinen verlorenen Reiseausweis wieder organisieren. Das wird sicherlich noch eine Tortur aber heute geht nicht viel ist ja Sonntag!!!! Da kommt noch eine Menge Verwaltung auf ihn zu….ob wir überhaupt zusammen nach Melbourne zurückfliegen ist auch so eine Frage! Klärt sich bestimmt morgen auf wir werden sehen!

Greeeüse die noch fünf

 

 

Samstag 07.03. Mount Cook

Montag, 16. März 2009

….hatte ich gestern was von „bisl Musik“ erwähnt??? War wohl doch etwas zu viel. Zumindest hat unser Auto die Nacht nicht ganz so überstanden. Sagen wir mal so, die Uhr ist um 0.23Uhr stehen geblieben. BATTERIE LEER!!!!!!!!!!!!

Also was tun? Aufladen geht nicht, Automatik kann man nicht anschieben und in den Tank spucken hilft auch wenig. Schlussendlich haben wir dann ganze zwei Stunden am Straßenrand jegliche Autos und Leute angehalten um nach einem Überbrückungskabel zu fragen. Wie gesagt zwei Stunden hat das ganze gedauert, bis dann die finale Rettung kam. Komisch dabei was Sonntag und nahezu jeder war auf Achse aber keiner hatte sein Kabel dabei. Auch die schönen, schlanken Beine unserer Mädels haben uns da nicht viel weiter helfen können.

Als die Bude dann wieder lief, gings auch schon weiter.

Die letzten 170km bis zur Mount Cook Village waren dann kein Problem mehr und auch wunderschön. Auf dem Weg sind wir am sogenannten Lake Pukaki vorbeigefahren. Der präsentierte sich in einem blau oder eigentlich viel mehr türkis, wie ich es in einem Fluss so noch nicht gesehen habe. Erklärung: Das Tauwasser aus den Bergen, was sich beim fließen durch ziemlich kalk- und sandartiges Gestein grau und milchig färbt, fließt direkt in den Lake. Wenn sich dann die Sonne im Wasser reflektiert, gibt es dieses bilderbuchartige türkis – blau. In Kombination mit blauem Himmel, einigen kleinen weißen Wolken den Bergen und der Landschaft gab es einfach eine wunderschöne Szenerie. Das kann man gar nicht alles auf kamera festhalten. Oft steigen wir dann an „Lookouts“ nur schnell aus machen schnell ein paar Bilder und fahren dann weiter. Man vergisst das genießen und abspeichern im Hirn dann oft immer dabei.

Am Mount Cook, hat sich dann aber wieder macht der Wolken gezeigt. Der Mr. Cook, übrigens benannt nach Kaptain Cook, einer der Entdecker Neuseelands, war vollig bedeckt mit uns eingeschustert mit Wolken. Eine Grafik im Informationcenter hat das dann versucht zu erklären, da doch eigentlich gutes Wetter ist trotzdem in den Bergen Regen und Wolken hängen und dann warme und kalte Luftströme Wolken bilden und Regen nach sich ziehen usw usw aber das führt jetzt zu weit. Dann lieber www.wikipedia.de oder Mount Cook googlen =o) Schlussendlich war der Berg nicht zu sehen, ein Walk macht ohne Regenkleidung wenig Sinn und eigentlich war es schön wenigstens mal sagen zu können, „Ich war da“!!!!

Wir haben dann beschlossen, einen kleinen Lookout zu besteigen um wenigstens ein bisl Bewegung zu haben. Auch der klitzekleine Walk war schön und führte auf einen Lookout, der vor 200Jahren noch vollkommen im Gletschereis zu finden gewesen wäre. Heute war von der damaligen 86km langen Gletscherzunge lediglich noch 14km zu sehen….aber so ist das halt mit der Erderwärmung. Also hier ein paar Bilder und dann gabs wieder mal Spaghetti….was sonst! Wie sagt man so schön, die hängen mir ganz ehrlich zum Hals raus. Andere finden die allerdings klasse…okay und das günstig Argument lässt dann auch meine Kritik verstummen! Man muss sich dann halt ein großes tolles und saftiges Steak in keinen dünnen streifen vorstellen….

Das Fahrtziel von heute war dann noch einmal ein Hostel ca. 2Std von Christchurch unserem Abreiseort entfernt. Ich muss gestehen, ich weiß nicht mal wie der Ort heißt. Die Karte sagt allerdings Timaru! Hier haben Felix und Ich dann entschieden, wieder mal Geld zu sparen und im Auto schlafen. Der Hostelchef hat dann aber gesagt „Kommt gar nicht in die Tüte Jungs, ihr könnt bei mir „for free“ nächtigen!“ Deal war dann, für ihn in Christchurch ein paar Flyer zu verteilen. Geil, gemacht getan. Wieder ein paar Dollars gespart….

Morgen geht’s dann auf nach Christchurch. Dort müssen wir dann unsere Karre abgeben und nebenbei treffen wir dann den Albi (Kumpel von Nico) und zwei seiner Mitstreiter. Die gerade Ihren Trip in Neuseeland starten.

Schauen wir mal was Christchruch also so zu bieten hat….

Greetz die 5 FDNF Freunde

Freitag 06.03 Movie Tag und Abreise

Montag, 16. März 2009

OH ha, so ereignisreich und abenteuerlich die letzten Tage waren, so gibt es heute einfach mal kaum was zu berichten. Aus den Zimmern ausgechekt um 10 gabs heute für uns nicht viel Programm und außerdem hat es geregnet. Eiige sind dann noch mal in die Stadt gefahren und haben sich ein bisl die Beine vertreten und der Rest hat vorm TV Videos und Filme angeschaut. Hat sich auch  mal gelohnt, weil, war wiedermal Regen draußen und warum dann unnütz durch die Gegend fahren.

Gegen 3Uhr sind wir dann aber doch aufgebrochen und haben noch mal 200km Richtung Mount Cook geschrubbt.

Unseren heutigen Schlafspot haben wir an einem tollen River gefunden. Dieser lag direkt an der Straße und war Publicfree. Den Zeltplatz, übrigens auch unsere letzte NZ Zeltnacht, haben wir noch bei Tageslicht erreicht, was Nudeln kochen und Zelt aufbauen doch ziemlich  erleichtert. Felix und Ich haben dann noch nach dem ultimativen Workout gesucht und sind auf der Schafweide einer Herde Schafe hinter her gerannt. Die sind ganz schön schnell und können auch ziemlich hoch springen, aber erwischt hat unser Koch keines.

Abends gabs dann noch ein bisl Musik und dann heija….morgen auf zum Mount Cook. Wir hoffen auf gutes Wetter und gute Sicht!

Greetz Gino, Felix, Dana, Nico und Freddy

Donnerstag 05.03. Rafting

Montag, 16. März 2009

Heute ging´s auf ins Wildwasser. Nach kurzem Frühstück im Hostel war Abfahrt um 13Uhr. Okay 13.05Uhr ein kleiner Kaffee hat dann doch noch sein müssen. Mit Shuttle ging es dann ins 5min entfernte Basislager. Dort angekommen haben wir nach kurzen Instruktionen unserer Raftingbekleidung bezogen. Neoprenanzug, Schwimmweste, Wasserschuhe und natürlich einen Helm. Ausgestattet wie Profis gings dann zusammen mit den anderen ca. 70 Teilnehmern Richtung Wildwasserfluss =o) !!!! Allein die Fahrt zum Fluss war seinen Aufwand wert. Unser kleiner Shuttlebus hatte ganz gut was zu schaffen. Es ging Berg rauf Berg runter, hoch und tief, dreckig und staubig irgendwo in Queenstowns Bergen ca. 45min. Eine absolut abenteuerliche Route auf der sich Neuseeland wieder von seiner schönsten Seite gezeigt hat. Alle natürlich eingepackt in unseren Neoprenklamotten…und ganz ehrlich die Dinger haben gestunken wie Schwein. Als wären da schon 3000 andere Personen dringehangen. Aber so vielen waren es wahrscheinlich auch. Die Fahrt über wurden wir von einem unserer Instruktoren über Geschichte und Entwicklung dieser Gegend aufgeklärt. An dem von uns zu befahrenen Fluss ist vor einigen hundert Jahren nicht nur einmal mehr das Goldfieber ausgebrochen, so konnte man an einigen Stellen oft alte Goldsucherhütten oder ehemalige Anlagen sehen.

Am Fluss gabs dann die finalen Instruktoren und jede Gruppe, á 6 Personen, hat seinen Instruktor zugewiesen bekommen. Wir durften natürlich mit dem einzigen weiblichen Guide auf Tour gehen!

Naja und dann gings los. Die ersten 2 bis 3 Kilometer waren weniger Spektakulär, so dass wir erstmal Kommandos üben durften. ALLE VOR oder ALLE ZURÜCK oder LIKS ZURÜCK und RECHTS VOR oder ANDERSHERUM oder FESTHALTEN oder AB ISN BOOT oder AUF GEHT’S KENTERN….oder wie auch immer! Nur so kann man dann halt die wilde Fahrt auch „umkippfrei“ überstehen. Im Team ist man halt so eine Art Einheit und so weiter!

Die ersten Highlights waren dann schon etwas anspruchsvoller. Das Wasser hat da schon ganz gut gesprudelt und geschäumt und auch die Strömung war nicht ohne. Das witzige waren die Namen der Abschnitte. Da gab es „Toilette“ oder „Oh Shit“ oder „Pinball“ oder auch „Deathproof“ was so viel heissen soll wie „auf Tod geprüft“!

Zwischen den einzelnen Abschnitten war dann wieder flachen aber durchaus schnellströmiges Wasser. Da sind wir dann von Board gegangen und haben uns neben dem Boot hertreiben lassen. Ohne Neoprenanzug wäre ich sicher erfroren. Man war das Wasser kalt….  Aber da rumplanschen war recht witzig! ALLLLLRRRRRRIGHTY (alright – wie die Neuseeländer immer gerne sagen)!!!!

Nach ca. 14km Fahrt war dann der ganze Spass auch schon vorbei. Zum Finale gabs noch einen ziemlich steilen Wasserfall mit anschließendem Foto. Alles in allem war der Trip durchaus gut aber leider nicht ganz so spektakulär und ausgiebig wie vielleicht vorher erwartet. Aber dennoch eine tolle Erfahrung….

Abends haben wir dann noch mal eine Bar in der Stadt aufgesucht und zusammen ein Bier getrunken. Am nächsten Tag um 10Uhr ist Chekout!!!

Weitere Planung ist dann zum Mount Cook aufzubrechen und schauen, was da so los ist.

LG die 5 Wasserraftingratten

 

Dienstag 05.03. Schilllen…

Mittwoch, 04. März 2009

Wie schon angedeutet ging heute nicht viel….Ich hab den Tag genutzt und mich an die große Aufgabe gemacht, mal ein paar Bilder zu sortieren, die schon längst überfälligen Tagebuchtexte zu schreiben und einfach mal die Zeit an einem wunderschönen Tag in Neuseeland zu verbringen. Die hälfte des Tages hab ich also nicht nur vorm PC sondern auch im Internet verbracht. Ist auch mal ganz angenehm. Die anderen haben heute, bis auf Felix, auch nicht wirklich viel mehr gemacht. Ein wenig in der Sonne liegen, durch die Stadt schlendern und Geld ausgeben oder einfach den Tag Tag sein lassen.

Nico hat Felix bei seinem Bungieeee Sprung Beistand geleitet und Felix selber war wie ausgewechselt. Morgens stand ihm die Angst und der Respekt echt noch ins Gesicht geschrieben und danach hatte das Adrenalin gar keinen Platz mehr aus allen Körperöffnungen raus zu schießen. Unglaublich….das muss wie eine Droge sein. Der Junge ist immer noch voll drauf….aber für mich kommt so was definitiv nicht in die Tüte!!!! NO WAY!!!!! Also keine Sorge….

Für morgen haben die Mädels uns bei der Raftingtour angemeldet….da gibt’s dann auch wieder mehr zu schreiben!

Dann also bis Morgen

Nico der Rest und Freddy    

Montag 02.03. Milford Sound

Mittwoch, 04. März 2009

Nein, in diesem Fall handelt es sich weder um Radio, CD, Mp3´s, Noten, Töne,  Lieder oder sonstige musikalische Untermalungen!

Sound ist lediglich eine andere Bedeutung für Fjord. Der sogenannte Milford Sounds ist also ein Milford Fjord, der sich vom Tasman Sea ins Landesinnere zieht.

Vor Millionen von Jahren haben verschiedene Eiszeiten tiefe Furchen hinterlassen, die dann diesen Fjord bilden.

Wir sind den ganzen Abend noch bis Milford durchgefahren. Der National Park selber wird unter alles Umständen geschützt. So dürfen auch in einem Jahr immer nur eine ganz bestimmte Anzahl von Personen den so berühmten Track laufen.

 

Wir sind heute wirklich mal früh aufgestanden und waren nahezu die ersten im Bookingcenter. Ganz nebenbei haben uns die Sandfliegen heute bis in den Wahnsinn getrieben. Morgens flogen an die 50 bis 60 von den Fiechern um einen herum. Sich draußen aufhalten …absolut unmöglich!!!!!!!!

Was also tun? Walk fällt aus und zurückfahren macht auch keinen Sinn….also wäre doch ein Boottrip durch den Fjord (…oder Sound) eine gute aber eben halt kostenintensive Idee. Also auf geht’s.

Departure war um 10.30Uhr und das Boot hat uns auf dem Fjord bis zum Ende bzw. dem Anfang des Tasman Sea gefahren. Das ganze hat sich schlussendlich echt gelohnt, denn wir haben eine menge gesehen, gelernt und erfahren. Der Milford Sound (müsste man mal googlen…Unglaublich) ist bis zu 730Meter tief und mit den ragt mit seinen Bergen links und rechts teilweise bis zu 1000Meter in der Höhe unglaubliche Szenerie!!!! Seelöwen und Seals haben wir auch von ganz Nah gesehen, denn mit unserem Boot hatte wir die Zeit alles genau beobachten zu können. Auch Kaiser Pinguine sind neben unserm Boot getaucht…schon unglaublich die Tierwelt!

An einem anderen Spot haben wir einen von den tausenden Wasserfällen angefahren. Die Besonderheit, ein Freiwilliger sollte einige Gläser mit dem Wasserfallwasser füllen. Da sich keiner gemeldet hat, hab ich mich natürlich mal schnell Freiwilligen ausgegeben. Naja hätte ich mich mir mal eine Regenjacke angezogen. So stand ich halt unter dem riesigen Wasserfall und bin nass geregnet wie bei einem Monsunregen bis auf die Unterhose. Na toll, aber wenigstens die Wassergläser waren voll…trocknet auch alles wieder!

Schlussendlich ein echt toller Trip durch einen unglaublichen Fleckchen Erde.

Wo die Hinfahrt ja gestern noch bei Nacht war, so haben wir heute erstmal erkannt, was wir verpasst hätten, wenn wir den Weg nicht noch mal bei Tag gefahren wären. Auch hier wieder angehalten an verschiedenen Sports war die Rückfahrt nach Queenstown ein echtes Erlebnis bei tollem Wetter und super Bildern.

Jetzt freuen wir uns aber alle erstmal nach gefühlten hundert Tagen ohne Dusche und echtem Bett, in einem Hostel eincheken zu dürfen. Endlich duschen!

Queetstown und alles was da so passiert, WIR KOMMEN!!!! (Okay wir sind schon da…)

Gepflegte Grüße die FÜNF

Sonntag 01.03. Auszeit und Walktrack

Mittwoch, 04. März 2009

Heute haben wir unsere eigentliche Aufstehzeit mal so richtig verpasst. Eigentlich wollten wir um 8.00Uhr aufstehen aber irgendwie wars dann doch 10.30Uhr. Aber an einem Sonntag sollte das keinen stören. Außerdem wars nicht ganz so die schönste Nacht mit viel Regen, nassem Zelt und einer wirklich kalten Nacht.

Nach kurzem Breakfast sind wir dann also auf nach Pearl Harbour (Ja der Ort hieß wirklich so). Ich für meinen Teil habe mir aus dem Gruppenprogramm für heute mal eine Auszeit genommen und mal ein paar Stunden für Postkarten, Kaffee und Einkauf genommen. Außerdem waren einige Texte im Laptop noch nicht ganz 100% fertig gestellt und mein Knie schreit auch nicht grade nach einer vierstündigen Walk Herausforderung.

Die anderen Vier haben von Pearl Harbour aus ein Wassertaxi auf die andere Seite des Flusses bestellt. Sah von außen echt witzig aus, denn das Taxi war lediglich ein kleines „Dingi“ Boot mit 4 Personen und dem Kapitän.

Anschließend stand der 3Stunden Walk auf dem Programm, von der ich nun nicht wirklich viel Berichten kann. Den Erzählungen zu folge muss der Walk durchaus anstrengend und schön gewesen sein aber nicht wirklich abwechslungsreich. Aber die Bewegung stand ja im Fordergrund….

Ein einheimischer Kiwi (Nein nicht das Tier) hat uns zudem erzählt, dass das aktuell schlechte Wetter von den Buschfeuern in Australien (Aktuell 500 an der Zahl) herrührt. Angeblich ziehen die ganzen Aschewolken das  schlechte Wetter nach Neuseeland. Also so gesehen haben wir zur Zeit einfach nur PECH…aber Besserung ist in Sicht. Die nächsten Tage könnten schöner werden…aber wer weiß!

Schlussendlich können wir sagen, dass wir Alle einen ziemlich angenehmen Tag hatten.

Einen Tag haben wir jetzt also noch zu überbrücken, bevor es wieder nach Queenstown zurück geht. Ziel also noch heute Abend nach Milford aufzubrechen, um zumindest wenn man schon mal so nah war, auch dort gewesen zu sein.

Greetz Nico Fred und Rest

 

 

Samstag 28.2. Uahhhhh Quaaaad!!

Mittwoch, 04. März 2009

…ja und die Stimmung war kurz vorm kippen aber wir haben uns alle wieder gefangen. Nachdem wir zunächst nur bis Queenstown gefahren sind und einen free Campingplatz gefunden haben, sind wir heute in die City gefahren um dort die Lage zu checken und dann zu entscheiden, wie es weiter geht. Im Mekka aller Funsportarten haben wir dann erstmal alle Informationen im Visitorcenter gesammelt. Wie wird das Wetter die nächsten Tage? Was für Touren starten von Queenstown aus? Was muss man buchen um den weltberühmten „Milford Sound Walk“ zu absolvieren?

Fragen über Fragen und einige wichtige Antworten. In Queenstown gibt es so gut wie alles….das Wetter wird die nächsten Tage eher bescheiden….der Milford Sound Walk hat zwei Monate Wartezeit (Unglaublich!!!) …usw usw.!

Jetzt also noch nach Accomodation suchen…nach einigen hundert Telefonaten war klar, hier finden wir in den nächsten drei Tagen aber keine trockene Unterkunft. Es ist Wochenende und Queenstown ist eh immer voll mit hunderttausenden Backpackern. Dazu kommt ein Oldtimer- und American Muskelcartreffen in der Stadt. Ganz nebenbei, dort haben sich Autos im Wert von 600 Millionen getroffen.

Was also für uns zu entscheiden, nicht nur an so einem angebrochenen Tag sondern auch in den nächsten Tagen?

Für Heute muss bei den Jungs in unseren Reihen mal „ACTION“ ran. Also auspowern und Spass haben…ansonsten rasten wir hier alle irgendwann noch mal aus. Ständig im engen und kleinen Auto sitzen zerrt verdammt noch mal ganz schön an den Nerven vor allem ohne Bewegung!!!!!!

Ergebnis: Wir machen eine Quadtour (á la V-toys) und sauen uns mal so richtig ein. War nicht ganz günstig aber „shit eagel“!!!

Die Mädels haben die Gunst genutzt und so einen Shoppingtag raus hauen können! Für die is Quad ja auch eher nichts ;o) und warten will „MANN“ dann ja auch nicht immer!

So sind wir dann also um 13Uhr in der Stadt abgeholt worden und gemeinsam so ca. eine Dreiviertelstunde raus in die Berge gefahren.

An der Base haben wir dann unsere Quads bezogen. Unser „Motorrad Felix“ hat sich dann kurzfristig noch für eine Crossmaschine um entschieden. So hat Felix auch seinen Motorradhunger stillen können. Nico und Ich hatten somit unseren eigenen Guide und waren unsere eigene kleine Gruppe. Gefahren sind wir mit Halbautomatik 250ccm Quads und die haben ganz schön Feuer. Macht riesig  Laune GEIL GEIL GEIL!

Nach kurzer Einführungsrunde und Eingewöhnungsphase haben wir die Kisten dann auch mal so richtig rangenommen. Man traut sich selber von Minute zu Minute mehr zu…ein klasse Erlebnis! So gings dann also durch die Berge über Stock und Stein durch Wasser Modder Creeks (kl Flüsse) Hügel Berge usw usw…hoch und runter tief und nass, kalt und dreckig, links und rechts, grün und blau, rot und gelb, rückwärts und vorwärts, steil und steiler…einfach alles….GENIAL!

In einem Part der Strecke (das Terrain misst ganze 150 ha und hat ganze 6 einzelne Teile) haben wir sogar eine Schafherde und sogar Kühe gejagt. Die laufen in Neuseeland sowieso fast so gut wie „frei“ rum…und eben auch bei uns auf der Strecke und auf dem Gelände.

Wir waren sogar so gut, dass selbst unser Guide sein Quad beschämt nach einem Unfall, den er so seit 1 ½ Jahren noch nicht hatte, aus einem Busch retten musste! Der hatte ziemlich Glück und wir hätten den Kumpel fast sogar retten müssen…Nico und ich haben ihm dann halt mal gezeigt wie das geht ;o)

Schlussendlich sahen wir aus wie dreimal durch ein Schlammloch gezogen. Aber es hat sich in jedem Fall gelohnt. Auch Felix, der anfänglich noch ein wenig Schwierigkeit mit Terrain und der Crossmaschine hatte, hat sich auch ordentlich austoben können. Für uns also ein super Tag und auch die Mädels haben ihren Tag ohne uns ausgekostet und Queenstown unsicher gemacht.

Abends haben wir uns dann noch mit einer Bekannten aus dem Pirates Hostel getroffen und zusammen ein Bier getrunken.

Weitere Planung für uns ist aber trotzdem, ein Hostel erst ab Montag in Queenstown zu buchen und so lange den Weg nach Milford Sound aufzusuchen. Zunächst fahren wir heute Abend erstmal nach Pearl Harbour (Te Anu) um dann morgen einen kleinen Walk zu machen.

Also heute Abend noch auf….

dreckige Grüße Nico Felix Freddy

Freitag 27.2. Paragliding

Mittwoch, 04. März 2009

Ganz nebenbei sind wir heute genau auf denn Tag 4 Monate unterwegs. Am 27.Oktober haben wir den großen Trip begonnen. Aber das nur am Rande…oh man wie die Zeit vergeht und was alles in der Zwischenzeit passiert ist.

Im Hostel haben die Nacht nur drei von uns geschlafen. Felix und Ich haben zum Geld sparen die günstigere Variante „im Auto zu schlafen“ vorgezogen.

Als hätte die ganze Jammerei vom Vortag was gebracht, so zeigt sich NZ heute mal von seiner schönen Seite. Blauer Himmel dicke schöne weiße Wolken und KEIN REGEN!

Aber was tun an so einem Tag. Wanaka liegt an einem ziemlich großen See und hier wird ziemlich viel angeboten. Generell hat jede Stadt in Neuseeland immer so ziemlich das gleiche Angebot an Attraktionen und Aktivitäten – Kajak, Schnellboot, Klettern, Track Wandern, Skydiven, Quadfahren, Buggyfahren und und und… jede hat natürlich dann wieder seine ganz eigene Besonderheit, wie z.B. Gletscherwalk oder Goldsuchen usw. Queenstown ist dabei allerdings das Mekka aller Attraktionen. Da wird irgendwie alles angeboten. Da werden wir uns dann auch einige Tage aufhalten und dann den ganzen Funsport abhaken.

Aber zurück nach Wanaka. Mit fünf Leute eine gemeinsame Entscheidung für den Tag treffen fällt nicht grade leicht und jede hat sein Geld schon für bestimmte Dinge und Attraktionen verplant und muss die ja auf Teufel komm raus nur wegen dem guten Wetter bei nächster Gelegenheit machen. Queenstown kommt ja noch….also was kann man möglichst günstig unternehmen???

Ich für meinen Teil hab mich aber dagegen entschieden und mir überlegt, den Tag jetzt einfach ein drauf zu machen. So gutes und tolles Wetter hatten wir heute noch nie….wenn nicht jetzt, wann dann???

Meine Entscheidung ist auf Tandem Parasailing oder auch Paragliding gefallen und ich muss sagen einfach GEIL! Im VisitorsCenter habe ich dann den Flug gebucht und Richard mein Pilot hat mich dann um 14Uhr abgeholt. Geflogen sind wir den Mountainride, den man sich von der Szenerie her genauso vorstellen kann wie in den Alpen. Generell ist das Panorama und die Landschaft hier in Manakau ähnlich wie in den europäischen Alpen im Sommer. Aber trotzdem wunderschön….

Nach kurzer Fahrt im Van gings von einem kl. Plateau in ca. 1100m auf dem Berg endlich los. Nach kurzen Instruktionen und Informationen zu Wind, Schirm, Wetter und Fluglinie haben wir den Start geübt und die Landung besprochen. Nun ja und dann gings ab…10 Schritte den Berg runter und dann hab ich auch schon keinen Boden mehr unter meinen Füßen gefühlt….die Schritte sind einfach im Nichts oder besser in der Luft verschwunden. Richard hat den Schirm dann mit einigen Loops im Aufwind (Thermik) auf eine bestimmte Höhe gebracht und dann sind wir eine kleine  Schleife zu zwei Wasserfällen geflogen. Unglaublich wie frei man sich in der Luft fühlen kann und wie unwirklich und klein alles sein kann….wie im Miniaturformat! …und so vergehen ganze 20min wie (im wahrsten Sinne des Wortes) im FLUG und der Spass neigte sich seinem Ende zu. Im Sturzflug ging es wieder Richtung Erde und festem Boden unter den Füßen. Ich hab die jede Sekunde hier einmal mehr genossen. Ein wirklich tolles Erlebnis und das Grinsen im Gesicht kann sich jetzt sicherlich jeder vorstellen…. =ö) Das vergesse ich so schnell sicher nicht!

Der Rest der Bande hatte sich wie gesagt die Kohle für andere Dinge aufgespart. Ich war so ca. 2 Stunden unterwegs. Nico und Felix haben zwischenzeitlich die beiden Mädels zu einem  4Std Walk abgesetzt und sich selbst mit einer Angel ausgestattet. Nach meinem Erlebnis haben wir dann alle drei zusammen an einem Spot am Wanakasee den „Blinker“ und die Angel im Wasser gebadet, ein wenig geplanscht und haben das regenfreie Wetter genossen.

Unser nächstes Ziel ist zunächst aber noch die große Diskussion….mit dem Wetter kann man nicht so wirklich planen und Accomodation, sprich Hostel, sind übers Wochenende in  Queenstown auch nicht wirklich zu finden….

Am besten einfach mal los fahren und gucken was alles so kommt….die Stimmung schwankt =0( Da hilft hoffentlich „Gute Musik“!!!

Für mich ein riesen Tag…BG NICO und FREDDY und REST

 

In einer Woche gibt’s übrigens dann auch Fotos von mir im Internet unter www.wanakaparagliding.co.nz. Da kann man sich den Laden auch mal angucken!