Mittwoch 25.2. Sauna

Wozu alles ein Lonely Planet (Reiseführer) gut sein kann!!!! Heute haben wir das Glück in dem besten Hostel unserer Australien und Neuseeland Karriere zu wohnen!!!! (Hab ich das nicht schon mal geschrieben???) Nun ja dazu aber später mehr….heute stand eigentlich nicht viel auf dem Programm der Muskelkater der gestrigen Kajaktour war dann doch nicht so groß wie erwartet. Viel eher war die Nacht im Auto und Zelt irgendwo am Straßenrandparkplatz zwischen Motueka und Greymouth nicht nur schlafraubend sondern auch nicht grade komfortabel!!!!

Auch das Wetter war heute ziemlich wechselhaft. Aufgestanden sind wir noch bei Sonnenstrahlen und Abfahrt war dann 20min später im Regen. 30km weiter dann wieder strahlender Sonnenschein und dann wieder regen…aber was sonst in Neuseeland. Kennen wir ja. Irgendwie will das Wetter nicht so wie wir und vom „Jahrhundertsommer und ultra warm selbst in Neuseeland“, bekommen wir hier absolut gar nix mit. Komisch….ein einheimischer Kiwi hat gesagt, dass es in den letzten drei Monaten drei mal geregnet hat, bis zu dem Datum, an dem wir in NZ angekommen sind….na ja aber es ist´s wie es ist! Ansonsten wäre NZ sicherlich auch nicht ganz so grün!!!!!

 

Heute stand eh nur fahren und Kilometer machen auf dem Programm. Wir haben dann den Highway 6 gewählt, der von Westport bis Greymouth am Meer lang führt. An einigen Sports sind wie dann selbstverständlich angehalten und haben nicht nur tolle Bilder geschossen sondern durften auch mal die Sonne genießen.

Der erste Spot war eine Hängebrücke mit anschließendem 15min Walk. Nach der unkomfortablen Nacht eine willkommene Abwechslung.

Als hätte Petrus ein schlechtes Gewissen gehabt, versuchte das Wetter scheinbar einiges wieder gut zu machen und so präsentierte sich diese schon besagte Road am Meer plötzlich wirklich von seiner schönsten Seite!!!! Da kann die Great Ocean Road in OZ mal ganz schnell einpacken. Koalas werden hier durch Pinguine und Delphine ersetzt und gegen die so berühmten 12 Apostelfelsen der Aussies können die Neuseeländer aber mit Sicherheit richtig gut anstinken. Davon gibt’s hier nämlich bestimmt gleich mal doppelt so viele. Wie kann man sich das also vorstellen? Ganz schwierig irgendwie ist alles blau durch das Meer und den Himmel und irgendwie ist aber im Inland alles grün…ach ja und wo man dann gleichzeitig noch die Berge in seinem Rücken anschaut, kommen auch schon die nächsten Regenwolken über den Kamm. Na toll….Herzlichwillkommen in Neuseeland, das Land könnte so schön sein wenn es nur wollte!

Wo wir grade schon bei der Dingen sind die in Neuseeland nicht ganz so angenehm sind, dann wollen wir doch auch nicht die „Sandflies“ oder Sandfliegen unbeachtet lassen. Die tun ihren Teil auch dazu. Neuseeland hat zwar nicht ein gefährliches oder Giftartiges Tier aber die Sandflies bringenn einen zur Weißglut! Wirklich kein Scherz…wenn die kommen, dann immer gleich in einer ganzen Kolonne und schon gar nicht ohne Hunger. Heißt schlussendlich, dass man sich gegen die kleinen Bastarde gar nicht groß wehren kann. Die beißen wie Mücken aber deren Stiche halten bis zu 2 bis 3 Wochen an und nicht dran zu denken, das der Juckreiz nachlässt. Nico hat allein 25 Stiche oder Bisse oder wie auch immer an einem Fuß. Bei  Nacht ziehen die Feiglinge sich dann aber immer zurück. Es sei denn du machst dein Licht an, dann fliegen die wie paranoid auf dich zu. Ein anderer Backpacker aus dem Hostel von heute wurde z.B. nur auf der linken Körperhälfte zerstochen. Dann aber überall mit insgesamt 90 Stichen/Bissen dann lecker Infektion und alles was der  Körper so braucht! Na toll das macht Laune auf mehr….die warn dann eher aus der Partei der Linksorientierte Beißinsekten ;o) ….elende Mistfiecher!

Aber wie wollen nicht jammern, das überleben wir auch und sind froh alles auch so erleben zu dürfen. Das wird halt als eijne von vielen Erfahrungen abgehakt!

So und jetzt aber zum Hostel (Man hab ich heute schon wieder viel geschrieben)!

Übernachtet haben wir heute im sogenannten „Global Village Backpackers“ ein kleines frisch renoviertes (oder super gut gepflegtes) Hostel im Asian- und Afrikastyle. Das beste allerdings  war eine Sauna und ein Spa, die neben einem kleinen „Anheißkostenbeitrag“ im Hostelpreis enthalten waren. Da haben wir dann erstmal nach Laundry, Einkauf und Autosortiererei drei Saunagänge durchgezogen und uns einfach mal ausgeschwitzt…das Gefühl haben wir hier ja schon fast wieder vergessen.

Aber so ein Hostelbesuch, und dann auch noch in so einem schönen, sauberen und gemütlichen Hostel, ist nach ein paar Tagen Campen auch bitter nötig. Wiedermal ein wenig Körperpflege, frisch gewaschene Sachen und einfach mal die Küchenutzen und ein anderen Mahl kochen als ständig Campingnudeln ;o)

Jetzt wird schön geschlummert und geträumt in angenehmer Atmosphäre und man fühlt sich wohl….DANKE!

Sunierte Grüße Nico Felix Freddy Dana und Gino

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