Donnerstag 05.03. Rafting

Heute ging´s auf ins Wildwasser. Nach kurzem Frühstück im Hostel war Abfahrt um 13Uhr. Okay 13.05Uhr ein kleiner Kaffee hat dann doch noch sein müssen. Mit Shuttle ging es dann ins 5min entfernte Basislager. Dort angekommen haben wir nach kurzen Instruktionen unserer Raftingbekleidung bezogen. Neoprenanzug, Schwimmweste, Wasserschuhe und natürlich einen Helm. Ausgestattet wie Profis gings dann zusammen mit den anderen ca. 70 Teilnehmern Richtung Wildwasserfluss =o) !!!! Allein die Fahrt zum Fluss war seinen Aufwand wert. Unser kleiner Shuttlebus hatte ganz gut was zu schaffen. Es ging Berg rauf Berg runter, hoch und tief, dreckig und staubig irgendwo in Queenstowns Bergen ca. 45min. Eine absolut abenteuerliche Route auf der sich Neuseeland wieder von seiner schönsten Seite gezeigt hat. Alle natürlich eingepackt in unseren Neoprenklamotten…und ganz ehrlich die Dinger haben gestunken wie Schwein. Als wären da schon 3000 andere Personen dringehangen. Aber so vielen waren es wahrscheinlich auch. Die Fahrt über wurden wir von einem unserer Instruktoren über Geschichte und Entwicklung dieser Gegend aufgeklärt. An dem von uns zu befahrenen Fluss ist vor einigen hundert Jahren nicht nur einmal mehr das Goldfieber ausgebrochen, so konnte man an einigen Stellen oft alte Goldsucherhütten oder ehemalige Anlagen sehen.

Am Fluss gabs dann die finalen Instruktoren und jede Gruppe, á 6 Personen, hat seinen Instruktor zugewiesen bekommen. Wir durften natürlich mit dem einzigen weiblichen Guide auf Tour gehen!

Naja und dann gings los. Die ersten 2 bis 3 Kilometer waren weniger Spektakulär, so dass wir erstmal Kommandos üben durften. ALLE VOR oder ALLE ZURÜCK oder LIKS ZURÜCK und RECHTS VOR oder ANDERSHERUM oder FESTHALTEN oder AB ISN BOOT oder AUF GEHT’S KENTERN….oder wie auch immer! Nur so kann man dann halt die wilde Fahrt auch „umkippfrei“ überstehen. Im Team ist man halt so eine Art Einheit und so weiter!

Die ersten Highlights waren dann schon etwas anspruchsvoller. Das Wasser hat da schon ganz gut gesprudelt und geschäumt und auch die Strömung war nicht ohne. Das witzige waren die Namen der Abschnitte. Da gab es „Toilette“ oder „Oh Shit“ oder „Pinball“ oder auch „Deathproof“ was so viel heissen soll wie „auf Tod geprüft“!

Zwischen den einzelnen Abschnitten war dann wieder flachen aber durchaus schnellströmiges Wasser. Da sind wir dann von Board gegangen und haben uns neben dem Boot hertreiben lassen. Ohne Neoprenanzug wäre ich sicher erfroren. Man war das Wasser kalt….  Aber da rumplanschen war recht witzig! ALLLLLRRRRRRIGHTY (alright – wie die Neuseeländer immer gerne sagen)!!!!

Nach ca. 14km Fahrt war dann der ganze Spass auch schon vorbei. Zum Finale gabs noch einen ziemlich steilen Wasserfall mit anschließendem Foto. Alles in allem war der Trip durchaus gut aber leider nicht ganz so spektakulär und ausgiebig wie vielleicht vorher erwartet. Aber dennoch eine tolle Erfahrung….

Abends haben wir dann noch mal eine Bar in der Stadt aufgesucht und zusammen ein Bier getrunken. Am nächsten Tag um 10Uhr ist Chekout!!!

Weitere Planung ist dann zum Mount Cook aufzubrechen und schauen, was da so los ist.

LG die 5 Wasserraftingratten

 

Hinterlasse eine Antwort