Samstag 07.03. Mount Cook
….hatte ich gestern was von „bisl Musik“ erwähnt??? War wohl doch etwas zu viel. Zumindest hat unser Auto die Nacht nicht ganz so überstanden. Sagen wir mal so, die Uhr ist um 0.23Uhr stehen geblieben. BATTERIE LEER!!!!!!!!!!!!
Also was tun? Aufladen geht nicht, Automatik kann man nicht anschieben und in den Tank spucken hilft auch wenig. Schlussendlich haben wir dann ganze zwei Stunden am Straßenrand jegliche Autos und Leute angehalten um nach einem Überbrückungskabel zu fragen. Wie gesagt zwei Stunden hat das ganze gedauert, bis dann die finale Rettung kam. Komisch dabei was Sonntag und nahezu jeder war auf Achse aber keiner hatte sein Kabel dabei. Auch die schönen, schlanken Beine unserer Mädels haben uns da nicht viel weiter helfen können.
Als die Bude dann wieder lief, gings auch schon weiter.
Die letzten 170km bis zur Mount Cook Village waren dann kein Problem mehr und auch wunderschön. Auf dem Weg sind wir am sogenannten Lake Pukaki vorbeigefahren. Der präsentierte sich in einem blau oder eigentlich viel mehr türkis, wie ich es in einem Fluss so noch nicht gesehen habe. Erklärung: Das Tauwasser aus den Bergen, was sich beim fließen durch ziemlich kalk- und sandartiges Gestein grau und milchig färbt, fließt direkt in den Lake. Wenn sich dann die Sonne im Wasser reflektiert, gibt es dieses bilderbuchartige türkis – blau. In Kombination mit blauem Himmel, einigen kleinen weißen Wolken den Bergen und der Landschaft gab es einfach eine wunderschöne Szenerie. Das kann man gar nicht alles auf kamera festhalten. Oft steigen wir dann an „Lookouts“ nur schnell aus machen schnell ein paar Bilder und fahren dann weiter. Man vergisst das genießen und abspeichern im Hirn dann oft immer dabei.
Am Mount Cook, hat sich dann aber wieder macht der Wolken gezeigt. Der Mr. Cook, übrigens benannt nach Kaptain Cook, einer der Entdecker Neuseelands, war vollig bedeckt mit uns eingeschustert mit Wolken. Eine Grafik im Informationcenter hat das dann versucht zu erklären, da doch eigentlich gutes Wetter ist trotzdem in den Bergen Regen und Wolken hängen und dann warme und kalte Luftströme Wolken bilden und Regen nach sich ziehen usw usw aber das führt jetzt zu weit. Dann lieber www.wikipedia.de oder Mount Cook googlen =o) Schlussendlich war der Berg nicht zu sehen, ein Walk macht ohne Regenkleidung wenig Sinn und eigentlich war es schön wenigstens mal sagen zu können, „Ich war da“!!!!
Wir haben dann beschlossen, einen kleinen Lookout zu besteigen um wenigstens ein bisl Bewegung zu haben. Auch der klitzekleine Walk war schön und führte auf einen Lookout, der vor 200Jahren noch vollkommen im Gletschereis zu finden gewesen wäre. Heute war von der damaligen 86km langen Gletscherzunge lediglich noch 14km zu sehen….aber so ist das halt mit der Erderwärmung. Also hier ein paar Bilder und dann gabs wieder mal Spaghetti….was sonst! Wie sagt man so schön, die hängen mir ganz ehrlich zum Hals raus. Andere finden die allerdings klasse…okay und das günstig Argument lässt dann auch meine Kritik verstummen! Man muss sich dann halt ein großes tolles und saftiges Steak in keinen dünnen streifen vorstellen….
Das Fahrtziel von heute war dann noch einmal ein Hostel ca. 2Std von Christchurch unserem Abreiseort entfernt. Ich muss gestehen, ich weiß nicht mal wie der Ort heißt. Die Karte sagt allerdings Timaru! Hier haben Felix und Ich dann entschieden, wieder mal Geld zu sparen und im Auto schlafen. Der Hostelchef hat dann aber gesagt „Kommt gar nicht in die Tüte Jungs, ihr könnt bei mir „for free“ nächtigen!“ Deal war dann, für ihn in Christchurch ein paar Flyer zu verteilen. Geil, gemacht getan. Wieder ein paar Dollars gespart….
Morgen geht’s dann auf nach Christchurch. Dort müssen wir dann unsere Karre abgeben und nebenbei treffen wir dann den Albi (Kumpel von Nico) und zwei seiner Mitstreiter. Die gerade Ihren Trip in Neuseeland starten.
Schauen wir mal was Christchruch also so zu bieten hat….
Greetz die 5 FDNF Freunde
