Uhaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa………und das ganze 90 SEKUNDEN im freien Fall!!!!!!!!!!!!
Wir haben es hinter uns gebracht und keiner ist groß zu Schaden gekommen. Runter kommt man ja bei jedem Sprung die Grafe ist nur wie. Letztendlich waren die Sorgen und Bedenken über einen Unfall vollkommen sinnlos!
Aber zunächst fangen wir mal am Morgen an. Nach ein paar mehr komfortablem Stunden Schlaf sind wir voller Tatendrang in den neuen und super schönen Tag gestartet. Ich sag ja Petrus hat und ne Menge gut zu machen. Merkter Selber!!!
Ohne Frühstück sind wir dann also mal nach Queenstown in die City gelaufen und haben uns über einige Aktivitäten informiert. Ergebnis: Wir brauchen mal nen Kick und gehen Skydiven – Fallschirmspringen! Nach Zahlung und allen Informationen blieen uns dann noch glatte 1 ½ Stunden. Kaum auf die Uhr geguckt stieg auch gleich der Puls um 140Schläge. Man macht sich halt echte große Gedanken, wie gefährlich so etwas sein kann. Aber eigentlich ist in den letzten Jahren nicht ein Unfall passiert. Hauptsache wir kommen HEILE wieder unten an!
Auch das anschließende Frühstück war nicht nur bewusst wenig sondern auch von ständigem Herzrasen begleitet und von ironischen Bemerkungen geprägt. Jeder hatte irgendwie Bedenken und „Schiss“ und wer sagt, es nicht zu haben, der lügt!!!
Ein Shuttle hat uns fünf dann also zur Fallschirmbasis gebracht. Die Mädels sind aus 12.000ft gesprungen und die Jungs haben den höchsten Sprung mit 15.000ft gewählt. Ja ja…nur die harten kommen in den Garten! Das sind dann umgerechnet ca. 5km in der Höhe. Ob man allerdings ohne Fallschirm aus 12.000ft oder aus 15.000ft aufklatscht, macht auch nicht den großen Unterschied. Matsche ist man dann in jedem Fall =o)!
An der „Base“ hatten Nico, Felix (der sich erst 5min vor Abflug doch noch für „Skydive“ entschieden hat) und Ich kaum Zeit um uns zu akklimatisieren. Es ging sofort los. Wir hatten das Glück, alle in dem selben Flugzeug zu starten. Nachdem wir unsere Anzüge, Fliegermasken und Gurte angeschnallt hatten, ging übers Rollfeld zum Flugzeug. Das Flugzeug hatte ungefähr Platz für 7 bis 8 „auf dem Boden sitzende“ Springer, davon waren drei angsterfüllte Backpacker und Ihre 3 Tandeminstruktoren, sowie zwei einzelne Springer die Fotos und Videos gedreht haben. Nico und Felix haben beide einen Extraspringer für Bilder und Videos bestellt und bezahlt.
Für Alle die sich jetzt unter Tandemskydiven nicht ganz so viel vorstellen können: Man hängt also mit seinem Gewicht unter seinem Fluglehrer oder auch Tandeminstruktor und zusammen geht’s dann im Doppelpack und mit ca. 200km/h Richtung Erde. Dabei hat man ca. 60Sek freien Fall und 5-6min Fallschirmflug. Der Weg mit dem Flugzeug war Wunderschön denn wir hatten nicht eine Wolke am Himmel und alles war einfach nur blau. Dazu hatten wir einen traumhaften Blick auf die rund um liegenden Berge, die Landschaft und den See rund um Queenstown. Aber ganz ehrlich so wirklich genießen konnte ich nicht. Da war mir alles irgendwie zu unbestimmt in den nächsten Minuten. Naja und auf 15.000ft ging dann das Licht von rot auf grün, die Tür auf und Felix und sein Tandemkumpel waren plötzlich weg….kurz vorgerutscht an die offene Tür ging´s dann auch für mich RUUUUUUUUUUUNNNNNNNNNNNNTER!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Nico war der Dritte von uns…
Der Rest war schlussendlich aber doch mehr genießen als pure Angst. Auch Puls und Adrenalin hab ich weniger gespürt als erwartet. Das Gefühl ist einfach nur unbeschreiblich. Man rast wie verrückt Richtung Erde, alles ist super laut und der Wind fegt einem durch jegliche Gesichtsöffnungen. Unbeschreibliches Gefühl…nach 60Sek gibt es dann einen großen Ruck und man hängt am Schirm und dann ist schon fast alles gelaufen. Man hat für ein paar Minuten einen tollen Ausblick und dann hat man wieder festen Boden unter den Füßen. Die Freude bei dreien war klasse….am liebsten gleich noch mal! Nach 15min kamen dann auch die Mädels auf die Erde zurück…auch bei den beiden kaum Angst oder die typischen Achterbahnschreie….wir haben das alle genossen und uns natürlich gefreut, das nun nichts schief gegangen ist. Da war der Weg mit dem Shuttle zurück in die Stadt fast gefährlicher.
Das Fallschirmspringen selber ist großes Business hier in Queenstown. An guten Tagen haben bis zu 200Kunden an einem Tag auch heute waren es fast 100, so dass jeder Tandeminstruktor am tag bis zu 15Sprünge absolviert. Ich für meinen Teil mit Sasa geflogen, einem Tschechischen Sprunglehrer oder in der Fachsprache auch Tandem Operations Manager mit 12.000+ Sprüngen und ganzen 21 Jahren Fallschirmflugerfahrung. Auch in diesem Fall kein Grund zur Bedenken, alles ist 120%tig organisiert und super professionell.
Eine tolle Erfahrung und könnte ich Geld sch….en, ich würde es noch mal tun!
Abends gab es dann das zweite Highlight des Tages. Weniger spektakulär aber auch ein Genuss. Felix und Ich haben für uns zusammen dann frische neuseeländische Miesmuscheln gekocht!!!! Super lecker….
Morgen steht dann erstmal ausruhen auf dem Programm…komischerweise hab ich seid dem Sprung ein ungewöhnliches taubes Gefühl in meinem linken Arm. Das kribbelt als wenn der Arm eingeschlafen wäre und motorisch ist der Kunpel auch nicht so ganz auf der Höhe. Da hat sich beim Sprung wohl ein Nerv verdreht…aml sehen was damit morgen los ist. Ist ja nichts geplant für morgen…okay lediglich Felix kann einem „Bungieeeee“ Sprung nicht widerstehen. Also von einem Abenteuer in das Nächste. Das Adrenalin hat also kaum Zeit sich zurück zu ziehen.
Davon dann also mehr am nächsten Tag
Greezt die 5 Springer