Samstag 28.2. Uahhhhh Quaaaad!!

04. März 2009

…ja und die Stimmung war kurz vorm kippen aber wir haben uns alle wieder gefangen. Nachdem wir zunächst nur bis Queenstown gefahren sind und einen free Campingplatz gefunden haben, sind wir heute in die City gefahren um dort die Lage zu checken und dann zu entscheiden, wie es weiter geht. Im Mekka aller Funsportarten haben wir dann erstmal alle Informationen im Visitorcenter gesammelt. Wie wird das Wetter die nächsten Tage? Was für Touren starten von Queenstown aus? Was muss man buchen um den weltberühmten „Milford Sound Walk“ zu absolvieren?

Fragen über Fragen und einige wichtige Antworten. In Queenstown gibt es so gut wie alles….das Wetter wird die nächsten Tage eher bescheiden….der Milford Sound Walk hat zwei Monate Wartezeit (Unglaublich!!!) …usw usw.!

Jetzt also noch nach Accomodation suchen…nach einigen hundert Telefonaten war klar, hier finden wir in den nächsten drei Tagen aber keine trockene Unterkunft. Es ist Wochenende und Queenstown ist eh immer voll mit hunderttausenden Backpackern. Dazu kommt ein Oldtimer- und American Muskelcartreffen in der Stadt. Ganz nebenbei, dort haben sich Autos im Wert von 600 Millionen getroffen.

Was also für uns zu entscheiden, nicht nur an so einem angebrochenen Tag sondern auch in den nächsten Tagen?

Für Heute muss bei den Jungs in unseren Reihen mal „ACTION“ ran. Also auspowern und Spass haben…ansonsten rasten wir hier alle irgendwann noch mal aus. Ständig im engen und kleinen Auto sitzen zerrt verdammt noch mal ganz schön an den Nerven vor allem ohne Bewegung!!!!!!

Ergebnis: Wir machen eine Quadtour (á la V-toys) und sauen uns mal so richtig ein. War nicht ganz günstig aber „shit eagel“!!!

Die Mädels haben die Gunst genutzt und so einen Shoppingtag raus hauen können! Für die is Quad ja auch eher nichts ;o) und warten will „MANN“ dann ja auch nicht immer!

So sind wir dann also um 13Uhr in der Stadt abgeholt worden und gemeinsam so ca. eine Dreiviertelstunde raus in die Berge gefahren.

An der Base haben wir dann unsere Quads bezogen. Unser „Motorrad Felix“ hat sich dann kurzfristig noch für eine Crossmaschine um entschieden. So hat Felix auch seinen Motorradhunger stillen können. Nico und Ich hatten somit unseren eigenen Guide und waren unsere eigene kleine Gruppe. Gefahren sind wir mit Halbautomatik 250ccm Quads und die haben ganz schön Feuer. Macht riesig  Laune GEIL GEIL GEIL!

Nach kurzer Einführungsrunde und Eingewöhnungsphase haben wir die Kisten dann auch mal so richtig rangenommen. Man traut sich selber von Minute zu Minute mehr zu…ein klasse Erlebnis! So gings dann also durch die Berge über Stock und Stein durch Wasser Modder Creeks (kl Flüsse) Hügel Berge usw usw…hoch und runter tief und nass, kalt und dreckig, links und rechts, grün und blau, rot und gelb, rückwärts und vorwärts, steil und steiler…einfach alles….GENIAL!

In einem Part der Strecke (das Terrain misst ganze 150 ha und hat ganze 6 einzelne Teile) haben wir sogar eine Schafherde und sogar Kühe gejagt. Die laufen in Neuseeland sowieso fast so gut wie „frei“ rum…und eben auch bei uns auf der Strecke und auf dem Gelände.

Wir waren sogar so gut, dass selbst unser Guide sein Quad beschämt nach einem Unfall, den er so seit 1 ½ Jahren noch nicht hatte, aus einem Busch retten musste! Der hatte ziemlich Glück und wir hätten den Kumpel fast sogar retten müssen…Nico und ich haben ihm dann halt mal gezeigt wie das geht ;o)

Schlussendlich sahen wir aus wie dreimal durch ein Schlammloch gezogen. Aber es hat sich in jedem Fall gelohnt. Auch Felix, der anfänglich noch ein wenig Schwierigkeit mit Terrain und der Crossmaschine hatte, hat sich auch ordentlich austoben können. Für uns also ein super Tag und auch die Mädels haben ihren Tag ohne uns ausgekostet und Queenstown unsicher gemacht.

Abends haben wir uns dann noch mit einer Bekannten aus dem Pirates Hostel getroffen und zusammen ein Bier getrunken.

Weitere Planung für uns ist aber trotzdem, ein Hostel erst ab Montag in Queenstown zu buchen und so lange den Weg nach Milford Sound aufzusuchen. Zunächst fahren wir heute Abend erstmal nach Pearl Harbour (Te Anu) um dann morgen einen kleinen Walk zu machen.

Also heute Abend noch auf….

dreckige Grüße Nico Felix Freddy

Freitag 27.2. Paragliding

04. März 2009

Ganz nebenbei sind wir heute genau auf denn Tag 4 Monate unterwegs. Am 27.Oktober haben wir den großen Trip begonnen. Aber das nur am Rande…oh man wie die Zeit vergeht und was alles in der Zwischenzeit passiert ist.

Im Hostel haben die Nacht nur drei von uns geschlafen. Felix und Ich haben zum Geld sparen die günstigere Variante „im Auto zu schlafen“ vorgezogen.

Als hätte die ganze Jammerei vom Vortag was gebracht, so zeigt sich NZ heute mal von seiner schönen Seite. Blauer Himmel dicke schöne weiße Wolken und KEIN REGEN!

Aber was tun an so einem Tag. Wanaka liegt an einem ziemlich großen See und hier wird ziemlich viel angeboten. Generell hat jede Stadt in Neuseeland immer so ziemlich das gleiche Angebot an Attraktionen und Aktivitäten – Kajak, Schnellboot, Klettern, Track Wandern, Skydiven, Quadfahren, Buggyfahren und und und… jede hat natürlich dann wieder seine ganz eigene Besonderheit, wie z.B. Gletscherwalk oder Goldsuchen usw. Queenstown ist dabei allerdings das Mekka aller Attraktionen. Da wird irgendwie alles angeboten. Da werden wir uns dann auch einige Tage aufhalten und dann den ganzen Funsport abhaken.

Aber zurück nach Wanaka. Mit fünf Leute eine gemeinsame Entscheidung für den Tag treffen fällt nicht grade leicht und jede hat sein Geld schon für bestimmte Dinge und Attraktionen verplant und muss die ja auf Teufel komm raus nur wegen dem guten Wetter bei nächster Gelegenheit machen. Queenstown kommt ja noch….also was kann man möglichst günstig unternehmen???

Ich für meinen Teil hab mich aber dagegen entschieden und mir überlegt, den Tag jetzt einfach ein drauf zu machen. So gutes und tolles Wetter hatten wir heute noch nie….wenn nicht jetzt, wann dann???

Meine Entscheidung ist auf Tandem Parasailing oder auch Paragliding gefallen und ich muss sagen einfach GEIL! Im VisitorsCenter habe ich dann den Flug gebucht und Richard mein Pilot hat mich dann um 14Uhr abgeholt. Geflogen sind wir den Mountainride, den man sich von der Szenerie her genauso vorstellen kann wie in den Alpen. Generell ist das Panorama und die Landschaft hier in Manakau ähnlich wie in den europäischen Alpen im Sommer. Aber trotzdem wunderschön….

Nach kurzer Fahrt im Van gings von einem kl. Plateau in ca. 1100m auf dem Berg endlich los. Nach kurzen Instruktionen und Informationen zu Wind, Schirm, Wetter und Fluglinie haben wir den Start geübt und die Landung besprochen. Nun ja und dann gings ab…10 Schritte den Berg runter und dann hab ich auch schon keinen Boden mehr unter meinen Füßen gefühlt….die Schritte sind einfach im Nichts oder besser in der Luft verschwunden. Richard hat den Schirm dann mit einigen Loops im Aufwind (Thermik) auf eine bestimmte Höhe gebracht und dann sind wir eine kleine  Schleife zu zwei Wasserfällen geflogen. Unglaublich wie frei man sich in der Luft fühlen kann und wie unwirklich und klein alles sein kann….wie im Miniaturformat! …und so vergehen ganze 20min wie (im wahrsten Sinne des Wortes) im FLUG und der Spass neigte sich seinem Ende zu. Im Sturzflug ging es wieder Richtung Erde und festem Boden unter den Füßen. Ich hab die jede Sekunde hier einmal mehr genossen. Ein wirklich tolles Erlebnis und das Grinsen im Gesicht kann sich jetzt sicherlich jeder vorstellen…. =ö) Das vergesse ich so schnell sicher nicht!

Der Rest der Bande hatte sich wie gesagt die Kohle für andere Dinge aufgespart. Ich war so ca. 2 Stunden unterwegs. Nico und Felix haben zwischenzeitlich die beiden Mädels zu einem  4Std Walk abgesetzt und sich selbst mit einer Angel ausgestattet. Nach meinem Erlebnis haben wir dann alle drei zusammen an einem Spot am Wanakasee den „Blinker“ und die Angel im Wasser gebadet, ein wenig geplanscht und haben das regenfreie Wetter genossen.

Unser nächstes Ziel ist zunächst aber noch die große Diskussion….mit dem Wetter kann man nicht so wirklich planen und Accomodation, sprich Hostel, sind übers Wochenende in  Queenstown auch nicht wirklich zu finden….

Am besten einfach mal los fahren und gucken was alles so kommt….die Stimmung schwankt =0( Da hilft hoffentlich „Gute Musik“!!!

Für mich ein riesen Tag…BG NICO und FREDDY und REST

 

In einer Woche gibt’s übrigens dann auch Fotos von mir im Internet unter www.wanakaparagliding.co.nz. Da kann man sich den Laden auch mal angucken!

 

Donnerstag 26.2. Weniger Text und R E G E N =….o(

04. März 2009

Da ich am gestrigen Tag ganze Kilometertexte geschrieben habe kann ich sicher sein, dass dieser Eintrag etwas bis definitiv kürzer wird.

Der Tag heute war bis auf ein wunderschönes Frühstück der totale Reinfall.

Ziel des heutigen Tages war der sogenannte Franz Josef Gletscher, dem man sein Eis mit einen geführten Tour besteigen kann. Aber wie gesagt, KANN…Morgens lief noch alles nach Plan: Tolles Frühstück mit Bacon, Ei, Tomaten, Avocado, Käse, Brötchen etc….mhhhhhh!

Dann aber der erste Blick nach draußen….UPS…Wolken und ….Regen. Was sonst…DANKE Petrus!

Ein kleines Fünkchen Hoffnung auf einen aufklarenden Tag haben wir ja noch. Also erstmal die 60km bis zum Mountain fahren und daaaaaaaaaaaaannnnnnnnnnnn:

F R U S T….kein Schauer, kein Niesel, NEIN sinnflutartige Regenfälle und NEBEL (auf der Bergspitze schneits! Konnte man zumindest mal ganz kurz durch ein kleines Wolkenloch erkennen) Ach ja kalt ist es auch…wir gar nicht für ao was ausgestattet! Aber wer rechnet auch mit so was.

Also Gletschertour abgehakt…was nun? Hängen im Schacht…heißen Kakao trinken und Kriegsrat halten! Weiterfahren? Warten? Däumchendrehen? Auf dem Kopf stehen und lachen und mit A….. Fliegen fangen?

Keine Ahnung…Fakt ist, die nächsten vier Tage REGEN…was sonst!

Also Entscheidung, entweder Hostel suchen und noch ein paar hunderte Kilometer durch die Nacht fahren oder irgendwo Zelt im Regen aufbauen und mit der Gefahr leben weggespült zu werden!

Also Nr. 1 fahren und spät im Hostel eincheken….

Na dann gute Fahrt und Gute Nacht!

 

Danke Petrus Nico Freddy und der Rest vom Regenfest

Mittwoch 25.2. Sauna

04. März 2009

Wozu alles ein Lonely Planet (Reiseführer) gut sein kann!!!! Heute haben wir das Glück in dem besten Hostel unserer Australien und Neuseeland Karriere zu wohnen!!!! (Hab ich das nicht schon mal geschrieben???) Nun ja dazu aber später mehr….heute stand eigentlich nicht viel auf dem Programm der Muskelkater der gestrigen Kajaktour war dann doch nicht so groß wie erwartet. Viel eher war die Nacht im Auto und Zelt irgendwo am Straßenrandparkplatz zwischen Motueka und Greymouth nicht nur schlafraubend sondern auch nicht grade komfortabel!!!!

Auch das Wetter war heute ziemlich wechselhaft. Aufgestanden sind wir noch bei Sonnenstrahlen und Abfahrt war dann 20min später im Regen. 30km weiter dann wieder strahlender Sonnenschein und dann wieder regen…aber was sonst in Neuseeland. Kennen wir ja. Irgendwie will das Wetter nicht so wie wir und vom „Jahrhundertsommer und ultra warm selbst in Neuseeland“, bekommen wir hier absolut gar nix mit. Komisch….ein einheimischer Kiwi hat gesagt, dass es in den letzten drei Monaten drei mal geregnet hat, bis zu dem Datum, an dem wir in NZ angekommen sind….na ja aber es ist´s wie es ist! Ansonsten wäre NZ sicherlich auch nicht ganz so grün!!!!!

 

Heute stand eh nur fahren und Kilometer machen auf dem Programm. Wir haben dann den Highway 6 gewählt, der von Westport bis Greymouth am Meer lang führt. An einigen Sports sind wie dann selbstverständlich angehalten und haben nicht nur tolle Bilder geschossen sondern durften auch mal die Sonne genießen.

Der erste Spot war eine Hängebrücke mit anschließendem 15min Walk. Nach der unkomfortablen Nacht eine willkommene Abwechslung.

Als hätte Petrus ein schlechtes Gewissen gehabt, versuchte das Wetter scheinbar einiges wieder gut zu machen und so präsentierte sich diese schon besagte Road am Meer plötzlich wirklich von seiner schönsten Seite!!!! Da kann die Great Ocean Road in OZ mal ganz schnell einpacken. Koalas werden hier durch Pinguine und Delphine ersetzt und gegen die so berühmten 12 Apostelfelsen der Aussies können die Neuseeländer aber mit Sicherheit richtig gut anstinken. Davon gibt’s hier nämlich bestimmt gleich mal doppelt so viele. Wie kann man sich das also vorstellen? Ganz schwierig irgendwie ist alles blau durch das Meer und den Himmel und irgendwie ist aber im Inland alles grün…ach ja und wo man dann gleichzeitig noch die Berge in seinem Rücken anschaut, kommen auch schon die nächsten Regenwolken über den Kamm. Na toll….Herzlichwillkommen in Neuseeland, das Land könnte so schön sein wenn es nur wollte!

Wo wir grade schon bei der Dingen sind die in Neuseeland nicht ganz so angenehm sind, dann wollen wir doch auch nicht die „Sandflies“ oder Sandfliegen unbeachtet lassen. Die tun ihren Teil auch dazu. Neuseeland hat zwar nicht ein gefährliches oder Giftartiges Tier aber die Sandflies bringenn einen zur Weißglut! Wirklich kein Scherz…wenn die kommen, dann immer gleich in einer ganzen Kolonne und schon gar nicht ohne Hunger. Heißt schlussendlich, dass man sich gegen die kleinen Bastarde gar nicht groß wehren kann. Die beißen wie Mücken aber deren Stiche halten bis zu 2 bis 3 Wochen an und nicht dran zu denken, das der Juckreiz nachlässt. Nico hat allein 25 Stiche oder Bisse oder wie auch immer an einem Fuß. Bei  Nacht ziehen die Feiglinge sich dann aber immer zurück. Es sei denn du machst dein Licht an, dann fliegen die wie paranoid auf dich zu. Ein anderer Backpacker aus dem Hostel von heute wurde z.B. nur auf der linken Körperhälfte zerstochen. Dann aber überall mit insgesamt 90 Stichen/Bissen dann lecker Infektion und alles was der  Körper so braucht! Na toll das macht Laune auf mehr….die warn dann eher aus der Partei der Linksorientierte Beißinsekten ;o) ….elende Mistfiecher!

Aber wie wollen nicht jammern, das überleben wir auch und sind froh alles auch so erleben zu dürfen. Das wird halt als eijne von vielen Erfahrungen abgehakt!

So und jetzt aber zum Hostel (Man hab ich heute schon wieder viel geschrieben)!

Übernachtet haben wir heute im sogenannten „Global Village Backpackers“ ein kleines frisch renoviertes (oder super gut gepflegtes) Hostel im Asian- und Afrikastyle. Das beste allerdings  war eine Sauna und ein Spa, die neben einem kleinen „Anheißkostenbeitrag“ im Hostelpreis enthalten waren. Da haben wir dann erstmal nach Laundry, Einkauf und Autosortiererei drei Saunagänge durchgezogen und uns einfach mal ausgeschwitzt…das Gefühl haben wir hier ja schon fast wieder vergessen.

Aber so ein Hostelbesuch, und dann auch noch in so einem schönen, sauberen und gemütlichen Hostel, ist nach ein paar Tagen Campen auch bitter nötig. Wiedermal ein wenig Körperpflege, frisch gewaschene Sachen und einfach mal die Küchenutzen und ein anderen Mahl kochen als ständig Campingnudeln ;o)

Jetzt wird schön geschlummert und geträumt in angenehmer Atmosphäre und man fühlt sich wohl….DANKE!

Sunierte Grüße Nico Felix Freddy Dana und Gino

Dienstag 24.2. Kajaktour und Walktrip

04. März 2009

Heute (viele Texte fangen übrigens so an) wollten wir eigentlich um 7.00Uhr aufstehen aber die Nacht ohne Schlaf vom Vorabend sowie das ständige ungemütliche Schlafen im Auto haben uns dann doch dazu bewegt noch bis 8.30Uhr den zu schlummern. Wirklich angenehmes und gemütliches Schlafen hat man im Auto geschweige denn im Zelt eh nicht.

Ziel war es also nach Motueka zu fahren (45min) und dann ein Kajak auszuleihen. Gemacht getan nach kurzer Einweisung vom Lehrmeister Steve „all righty“ durften wir dann endlich allein aufs Wasser. Rund um Motueka sind superschöne Buchten und Strände, die man genial mit dem Kajak abfahren kann. Wir haben uns also für eine vierstündige Kajaktour entschieden. Nach einem kleinen Abstecher zum „Apple rock“ (einem gespaltenen Felsen im Meer) haben wir dann die Fahrt zum Zielbeach aufgenommen. Vier Stunden einfach mal auspowern und Bewegung in den so lahmen und trägen Körper bringen und Kajak fahren geht extrem auf den Oberkörper. Insgesamt sind wir ungefähr 8-10km gefahren und wer sich mit Wassersport ein wenig auskennt, der kann das in ungefähr einschätzen wie viel Paddelschläge und Anstrengung das sind. Dann bei Wellengang und Gegenwind….aber genug der Rede, deswegen sind wir ja raus aufs Meer. Leider konnten wir von unseren Booten keine Delphine, Wale, Robben oder andere Tierchen sehen…aber dafür wunderschöne kleine Inseln, Buchten weiße Strände himmelblaues und klares Wasser und einfach alles….!!!

Kajak fahren, mal ganz nebenbei, ist gar nicht so leicht. Eine falsche Bewegung und ein kleiner Ruck zu viel und schon liegt man drin. Nasse Klamotten hat man eh aber auch Gepäck, Proviant und alles was man so mit hat sind vor dem Nass nicht geschützt…aaaaber es ist nicht einer verunglückt. Alles super….am Zielstrand haben wir dann mal den Ernstfallgeprobt und die berühmte Eskimorolle probiert. Keine Chance!!! Aus der Kiste rausfliegen und blöd dabei aussehen ist so einfach aber reinkommen, ohne wieder umzukippen ist fast unmöglich! War aber auch am Strand im flachen Wasser eine menge Spass….das einzige was zu Wünschen übrig ließ war mal wieder das  Wetter. Aber das kennen wir ja viel zu gut…zu  allem Wasser von unten kam dann selbstverständlich auch noch der Regen von oben.

Unsere Kajaks, übrigens zwei Doppel und ein Einzelkajak, wurden dann gegen 16Uhr vom Wassertaxi abgeholt und wir waren somit ohne fahrbaren Untersatz an irgendeinem Strand! Plan war also auch hier einen 3Stunden Walk wieder zurück zu laufen (12km)! Bei dem Wetter auch nicht ganz sooo spannend aber der Walk tat uns allen mal richtig gut und die Beine wurden, nachdem wir nun im Kajak fahren nur die Ärmchen benutzt hatten, somit auch mal in Anspruch genommen. Die Szenerie kann man sich ungefähr wie in einem dicht besiedelten Wald wie in Dtl vorstellen, nur das ganz plötzlich der Blick zwischen den Bäumen auf eine wunderschöne Bucht frei wird. Die Bucht sieht dann aber auch bei Regen wirklich schön aus….naja und so sind wir dann ganze drei Stunden durch den Wald gelatscht und haben uns über Gott und die Welt unterhalten und nebenbei die schöne Natur genossen.

Natürlich haben wir auch Pausen eingelegt und uns die am Vortag gekauften Brötchen belegt aber schlussendlich waren wir dann um 19Uhr wieder zurück am Auto, alle und vor allem die Mädels waren danach heil froh….jetzt geht’s dann noch mal auf im Auto zum nächsten Spot und wir Campen wieder mal irgendwo im nirgendwo im Auto und im Zelt…

 

Kajakgrüße Nico und Freddy und Rest

Montag 23.2. Überfahrt

04. März 2009

Nach einer doch etwas längeren Nacht sind wir pünktlich und brav aber todmüde aufgestanden. Heute verlassen wir die Nordinsel und es geht endlich auf in den Süden. Man meint zwar immer, geil im Süden wird’s schön warm aber Pustekuchen. Hier ist ja alles seitenverkehrt. Also wird’s auch kälter. Hoffentlich haben wir dort dann ein bisl mehr Glück mit dem Wetter. Die Überfahrt war zunächst mal recht langweilig und von ständig Schlafattacken geprägt aber nach einigen Kilometern (die Fahrt dauerte ca 3 1/2Std bei 92km) hat sich Neuseeland dann von seiner schönen Seite gezeigt. Sonne, wenig Wind, blauer Himmel, vereinzelte kleine Wölkchen undd einfach nur traumhaft (Das war nach den verregneten letzten Tagen auch bitter nötig) Ich hab mich für meinen Teil echt gezwungen nicht den gemütlichen Schlafsitz zu wählen sondern oben an Deck die Landschaft zu genießen. Bei der frischen Seeluft viel das auch nicht ganz zu schwer. UNGLAUBLICH! Wir sind mit unserer Fähre in einer Bucht gefahren, die dann ziemlich weit ins Landesinnere führt. Links und rechts kleine Buchten mit einzelnen Stränden türkisblaues Wasser und kleinen Bergen – grün, blau, weiß, türkis…alles!!!! Felix und Nico haben leider allles ein wenig verschlafen….aber gut =o/

Unser Fährhafen war Picton. Da haben wir uns kaum groß aufgehalten und sind direkt nach Nelson durchgefahren. Dort haben wir dann Internet aufgesucht, ein wenig Informationen gesammelt und einen groben Plan für die nächsten Tage gestrickt. Für morgen planen wir eine Kajaktour mit anschließender 3stündiger Wanderung oder halt umgekehrt. Mal schauen wie uns das Wetter da beisteht.

Übernachtet haben wir dann auf einem Campingplatz, der wieder mal geschlossen war als wir ankamen. Also mal schauen was uns morgen erwartet.

Sonntag 22.2. Auf nach Wellington

04. März 2009

In einer mehr oder weniger trockenen Nacht haben wir nach unserem Renntag gestern nur noch ein Ziel und das heißt Wellington. Die Hauptstadt von Neuseeland. Der nette Campingwart von gestern hat uns dann auch noch erlaubt ein wenig länger auf dem Campingplatz zu bleiben und das gute Wetter zu genießen. Das blieb nach Spaghettifrühstückmittag noch ein bisl Zeit für Sonnenbad, Golfschwünge und Gitarrengeklimper.

Danach ging es dann für ca. 2 ½ Std auf nach Wellington wo uns mit Sicherheit eine eher kurze Nacht bevorsteht. Morgen um 8.25Uhr geht die Fähre, um 7.25Uhr ist letzter Check in. Das heißt um 7Uhr sollten wir schon dort sein…ich kenn uns zu gut =o) Also um 6Uhr aufstehen…

Wellington selber ist eine eher wieder mal eine Großstadt wie jede andere auch aber halt auch Neuseelands Hauptstadt mit 164.000 Einwohnern. Da fragt man sich warum, so eine Stadt zur Hauptstadt wird?! Weil Wellington einfach zwischen Norden und Süden die günstigste Lage hat um Dreh- und Angelpunkt zu sein.

In Wellington haben wir dann direkt auf einem kleinen Berg unseren Schlafspot für die Nacht gefunden. Zufällig war der kleiner Berg an einem Waldstück, wo einer der Szenen von Herr der Ringe gedreht wurde. Dabei handelt es sich um diese, in der Frodo und seine beiden Kumpels sich unter dem Baumstamm vor dem schwarzen Reiter verstecken. Da mussten wir dann natürlich auch mal hinwandern. Das war ziemlich hoch und steil aber nach den ganzen Tagen in dem engen Auto die perfekte Abwechslung. Wir sind den Berg dann einfach mal mit Vollgas hochgeschossen. Sich einfach mal eine kleine Runde auspowern. So gegen 21Uhr sind wir dann noch mal in die Stadt geschlendert um in einer Bar einen kleinen Drink zu nehmen. So viel Zeit haben wir leider in der Hauptstadt nicht verbringen können also noch mal für kurz raus. Naja und dieses kurz war dann gleich mal bis 3Uhr =o) Im Studentenclub gabs günstig Bier für 3$ und das muss man selbstverständlich auch voll auskosten.

Nun dementsprechend kurz wird dann halt die Nacht und morgen ist ein großer Tag!!!

Also morgen geht’s dann……“Heeeeeeeeeeeeeyyyyy ab in Süüüüüüüüden!“

 

Greetz Nico Freddy und der Rest

Samstag 21.02. Speedway

04. März 2009

Der Hostelbesuch als kleine Abwechslung war sicherlich nicht das Beste was wir bis jetzt in Neuseeland an Hostels gesehen haben. Wir hatten schon wieder so einen anstrengenden und mega unfreundlichen Hostelchef. Jede Minute die wir länger über der Zeit in seinem (nebenbei  auch echt ekelhaften) Hostel verbracht haben hätten wir ihm extra bezahlen müssen. Also sind eigentlich bezahlte Dusche und vor allem das Trocknen und Waschen einiger Klamotten ausgefallen. Die Stadt Stretford selber ist eh so ein nicht nur ganz unfreundliches Loch, sondern glänzt auch mit unglaublicher Hässlichkeit. Also nichts Besonderes…nachdem wir dann mit reichhaltigem Frühstück in den Tag gestartet sind haben wir uns also erstmal zum so bekannten Mount Teranaki auf gemacht. Leider ließ auch heute das Wetter mehr als zu Wünschen übrig und wir haben vom eigentlich Berg nicht mehr gesehen als Wolken und Nebel (Is das nicht das Gleiche???). So blieb uns von unserem ausgesuchten 4Stundenwalk auf die Spitze des Berges und vom  angeblichen Blick über die ganze Nordinsel nur ein kleiner Lookout unterhalb der Wolkendecke, von dem man wenigstens ein bisl von der Stadt sehen konnte. Unterm Strich, einahc nur raus aus der Stadt….denn das was sie eigentlich zu bieten hat, fällt aus!!!

So sind wir also „straight“ nach Wanganui durch gefahren und haben nicht nur einen weiteres Tageshighlight sondern auch erstmal eine Laundry gesucht. Manchmal kommt mir das so vor als wären wir nur in Neuseeland um uns voll regnen zu lassen um anschließend wieder ne Laundry zu suchen und dort ein paar Dollar reinzuschmeißen!

Was also tun mit so einem angerissenen Tag? Mal schaun momentan haben wir keinen Plan  und fahren sinnlos durch die Gegend. Aber das sinnlos durch die Gegend fahren hatte heute mal Erfolg. So sind wir dem Schild „Speedway“ einfach mal gefolgt…und da war doch glatt am Samstag mal was los. Stockcar Racing stand hier auf dem Programm. Zwar nur auf Sand und „Dirt road“ aber im Kreis und mit definitiv viel Spass.

So haben wir also (mit den Mädels) die nächsten drei Stunden auf dem Speedway verbracht  und haben uns „Mini Rennen“ auf dem Rundkurs angeschaut. Highlight waren dabei die Motorradseitenkistenrennen, die mal ohne Respekt und in unglaublichem Tempo um den Kurs krachen. So was Beschränktes und Gefährliches hab ich lange nicht mehr gesehen…Für uns also eine Menge Spass und Fun.

Gegen 22Uhr war dann auch diese Vorstellung zu Ende und wir hatten aber immer noch keinen Schlafspot. Also ab ins Auto und im dunkeln noch eine Möglichkeit zum Zeltaufschlagen suchen. Auch hier hatten wir heute mal Glück. An einem Campingplatz haben wir für die Hälfe des normalen Preises eine stressfreie und Bedenkenlose Campingnacht in Auto und Zelt verleben dürfen.

Morgen also schön duschen und ordentlich was Frühstücken….

 

Speedwaygreetz Nico Freddy Rest

Zwischenstop…

04. März 2009

Ein Online Tagebuch ist vorallem dafür da, die Daheimgebliebenen immer auf dem möglichst aktuellsten Stand zu halten. Leider waren in den letzten Wocheen einige Dinge wichtiger als ständig am Laptop zu hängen und Texte zu schreiben. Sorry for that!!!

wir versuchen alle Lücken möglichst schnell zu füllen und nachzureichen. Aber das dauert leider seine Zeit!!!!

AB JETZT GIBTS ABER MAL WIEDER AKTUELLERE INFORMATIONEN ALS IMMER NUR DIE, DIE 5 WOCHEN ALT SIND!!!!

Die entstehende Lücke wird dann irgendwann mal gefüllt. Also ab jetzt AKTUELLSTE Texte

Liebe Grüße

Nico und Freddy

Sonntag 25.01. Geburtstag

04. März 2009

Hallo an alle da draußen, heute ist mein Geburtstag und ich habe ihn wirklich genossen. Es war schon etwas ungewohnt mit Leuten zu feiern die man ja eigentlich erst seit kurzer Zeit kennt, aber trotz allem war es ein schöner  Tag. Freddy hat sich viel Mühe gegeben und hinter den Kulissen kräftig organisiert. ( auch wenn er es nicht zugeben will)

Mein Geburtstag war wirklich ein toller Tag und einzigartig ohnehin!

Das bekommt man nicht alle Tage

Liebe Grüße Freddy und Nico